Um elf bzw. 10,6 Prozent: Strom- und Gaspreise im Februar drastisch gestiegen!

Nur Treibstoffe und Heizöl wurden deutlich billiger Energie für Haushalte insgesamt um 1,3 % teurer

Private Haushalte haben im Februar 2007 um 1,3 Prozent mehr für Energie bezahlen müssen als im Februar 2006. Der Preisanstieg lag damit unter der allgemeinen Inflationsrate - der Verbraucherpreisindex war im Februar um 1,7 Prozent gestiegen. Der Energiepreisindex (EPI) lag im Februar um 0,04 Prozent unter dem Wert von Jänner. Verbilligt haben sich vor allem Treibstoffe und Heizöl.

Der Preis für Superbenzin sank gegenüber Februar 2006 um sieben Prozent, jener für Normalbenzin um 7,5 Prozent und Diesel verbilligte sich um 5,6 Prozent. Für Heizöl musste um 1,2 Prozent weniger bezahlt werden als im Vorjahresmonat.

Kräftig verteuert haben sich dagegen Strom und Gas: Der Strompreis erhöhte sich im Februar 2007 verglichen mit Februar 2006 um elf Prozent, der Gaspreis um 10,6 Prozent. Im Vergleich zum Jänner 2007 blieben die Preise stabil.

Der Preis für Fernwärme war im Jahresvergleich um 3,6 Prozent höher und jener für feste fossile Brennstoffe um 1,2 Prozent. Brennholz war um 10,6 Prozent teurer als im Vorjahresmonat und um 1,4 Prozent teurer als im Jänner 2007.

Der Rohölpreis, der im Februar im Vergleich zum Jänner wieder gestiegen ist, lag bei durchschnittlich 57,43 Liter je Fass, so die Energieagentur. Im Jänner sei der Durchschnittswert bei 53,68 Dollar je Fass gelegen. (APA)