Krise von

USA: Vorerst keine Waffen-
Lieferungen an die Ukraine

Sicherheitsberater bestätigt "New York Times"-Bericht nicht - Sanktionen besser

Ein Panzer der pro-russischen Separatisten. © Bild: REUTERS/Maxim Shemetov

Die US-Regierung will "in der nahen Zukunft" keine Waffen an das Militär der krisengeschüttelten Ukraine liefern. Das sagte Präsident Barack Obamas Sicherheitsberater Ben Rhodes im CNN-Interview am Montagabend. Sanktionen seien weiterhin das beste Mittel, um in dem Konflikt Druck auf Russland auszuüben. Mehr Waffen und eine "Retourkutsche" seien keine Antwort auf den Konflikt.

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Einen Bericht der "New York Times", nach dem die USA über Waffenlieferungen nachdenken, wies Rhodes allerdings nicht direkt zurück. Obama habe seine Berater angewiesen, laufend "alle Optionen" zu prüfen. Washington ziehe eine friedliche Deeskalation des Konflikts aber weiterhin vor.

Die USA seien "besonders besorgt" über die "jüngste Eskalation der Gewalt durch die Separatisten" und deren Versuche, ihre Kontrolle in der Ostukraine auszuweiten.

Kerry und Dempsey offen für Gespräche

Die "New York Times" hatte am Sonntag berichtet, dass sowohl US-Außenminister John Kerry als auch US-Generalstabschef Martin Dempsey offen für Gespräche über die Lieferung von Verteidigungswaffen an die Regierungstruppen seien.

Moskau wird vorgeworfen, die prorussischen Rebellen im Osten der Ukraine militärisch zu unterstützen. Die russische Regierung streitet dies ab. Die EU und die USA haben Sanktionen gegen die russische Wirtschaft und Vertraute von Russlands Präsident Wladimir Putin verhängt. "Ich glaube nicht, dass jemand in einen Stellvertreterkrieg mit Russland geraten möchte", sagte Außenamtssprecherin Jen Psaki. "Das ist nicht das Ziel. Unser Ziel hier ist, Russlands Verhalten zu ändern." Die Bundesregierung in Berlin machte am Montag deutlich, dass sie Waffenlieferungen an Kiew auch weiterhin ablehnt.

Kommentare

2012 Erhielt EU den FriedensNobelPreis,2015 subventioniert EU Abschusspremien i/d Ukraine,in einem BuergerKrieg wo die KievRegierung die Armee gegen die eigenen Buerger mobilisiert statt die Differenzen zu diskutieren. Fuer das Ausbleiben von Protesten seitens der EU an die Kievkrieger kann es nur eine Erklaerung geben,alles wurde so geplant,EU-Natominister wissen schon Jahre Bescheid

strizzi1949

Und die Amis machen wieder einmal das, was sie am besten können - zündeln! Die sollten sich um ihre Sachen kümmern und sich nicht dauernd überall einmischen! Überall, wo die sich bisher eingemischt haben, haben sie verbrannte Erde hinterlassen!
A M I go home !!!

Roland Mösl

Experten aus der Waffenindustrie nehme ich an. Für diese Expertise gibt es bestimmt gute Provisionen. Was zählt für solche Experten ein Menschenleben, wenn es um Millionenprovisionen geht? Es wird Zeit, dass sich unsere Politiker heftig von solchen Machenschaften distanzieren.

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