Ukraine-Krise von

Österreich beteiligt sich
stärker an OSZE-Mission

Aufstockung auf 30 Personen - Ministerratsbeschluss am Dienstag

Ukraine-Krise - Österreich beteiligt sich
stärker an OSZE-Mission © Bild: APA/GEORG HOCHMUTH

Österreich baut seine Beteiligung an der Friedensmission in der Ostukraine auf bis zu 30 Personen aus. Der Ministerratsbeschluss für die Aufstockung auf 15 Soldaten und 15 zivile Beobachter soll am Dienstag erfolgen, hieß es aus dem Außenministerium. Österreich ist derzeit mit 16 Personen für die Mission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der Ukraine im Einsatz.

THEMEN:

Die OSZE-Mission sei stärker gefordert, die im Minsker Abkommen vereinbarte Einhaltung der Waffenruhe und den Abzug schwerer Waffen zu beobachten. Derzeit sind insgesamt 280 OSZE-Beobachter in der Ostukraine. Das Ziel ist eine Aufstockung auf 350 Mann. "Österreich übernimmt Verantwortung und will einen aktiven Beitrag für den Frieden in der Ukraine leisten", sagte Außenminister Sebastian Kurz.

Bundesheer als Ausbilder der OSZE-Beobachter

Verteidigungsminister Gerald Klug erklärte: "Die Lage in der Ukraine betrifft direkt österreichische Sicherheitsinteressen. Eine Deeskalation muss unbedingt in unserem Interesse sein." Das österreichische Bundesheer hat die Ausbildung aller OSZE-Beobachter für diese Mission übernommen.

Die Situation in der Ukraine ist nach Angaben des Außenministeriums "katastrophal". In dem Konflikt starben bisher rund 5.600 Menschen, 13.400 wurden verletzt. Es gibt über eine Millionen Vertriebene.

Kommentare

christian95 melden

Hält uns diese Regierung wirklich für so blöd?
Die Ukraine ist 8x so groß wie Österreich, hat 5x mehr Einwohner wie Österreich und dann sollen 30 Personen etwas verändern?

christian95 melden

Es wird erzählt: "Wenn unser Außenminister erscheint wird er gefragt warum er nicht in der Schule ist"?
So ähnlich werden auch diese 30 Personen ernst genommen werden.

Zufällig wieder durch 2 teilbar. Je die Hälfte von SPÖ+ÖVP.

Elcordes melden

Bubi ist schon wieder mal unterwegs.

Seite 1 von 1