Krise von

Ukraine: Einigung mit Separatisten
auf Abzug schwerer Waffen

In Dokument sei festgelegt, dass beide Seiten damit noch am Sonntag beginnen

Ukraine © Bild: REUTERS/Gleb Garanich

Separatisten und Regierungseinheiten in der umkämpften Ostukraine haben sich nach Angaben eines Armeesprechers schriftlich auf den Abzug schwerer Waffen geeinigt. In dem Dokument sei festgelegt worden, dass beide Seiten damit noch am Sonntag beginnen, teilte Pjotr Kanonik örtlichen Medien zufolge mit.

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Der ranghohe General Olexander Rosmasnin sagte: "Die Dokumente zum Beginn des Abzugs schwerer Waffen von der gesamten Frontlinie wurden unterzeichnet. Der Abzug ist Teil eines Friedensabkommen, das die Konfliktparteien in der vergangenen Woche in der weißrussischen Hauptstadt Minsk geschlossen hatten.

Abkommen unterzeichnet

Der Prozess wird Armeekreisen zufolge wohl um die zwei Wochen dauern. Vor zehn Tagen hatten Kiew und die Rebellen nach langen Verhandlungen ein Abkommen unterzeichnet, in dem neben einer Waffenruhe der Abzug der schweren Waffen, die Einrichtung einer Pufferzone und ein Gefangenenaustausch vereinbart wurden.

Demnach sollte der auf zwei Wochen terminierte Abzug eigentlich bereits begonnen haben. Allerdings hatte auch ein Vorstoß der prorussischen Aufständischen auf die strategisch wichtige Stadt Debalzewo dies verhindert.

Waffenruhe immer wieder unterbrochen

Die Waffenruhe wird seither immer wieder gebrochen, am Samstag tauschten beide Seiten aber an der Frontlinie etwa 190 Gefangene aus - 139 ukrainische Soldaten und 52 prorussische Separatisten.

Gefangene ausgetauscht

Im Osten der Ukraine ist es zu dem vereinbaren Gefangenenaustausch zwischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten gekommen. Das bestätigte ein Vertreter des nationalen Sicherheitsrats Sonntag früh auf seiner Facebook-Seite.

Tote bei Explosion

Bei einer Explosion während eines Gedenkmarsches in der ostukrainischen Stadt Charkiw sind am Sonntag mindestens drei Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Das teilten die Behörden mit. In Kiew und anderen Städten der Ukraine wird am Sonntag der Maidan-Proteste vor einem Jahr gedacht, die zum Sturz des prorussischen Präsidenten Viktor Janukowitsch geführt hatten.

Der Zwischenfall habe sich während einer Gedenkveranstaltung für Soldaten ereignet, die gegen prorussische Separatisten kämpfen, berichtete der Fernsehsender "112". Augenzeugen sagten dem Sender, die Opfer seien bei einem Marsch in den vorderen Reihen gegangen. Die Hintergründe der Detonation waren zunächst unklar.

Kommentare

Alle Tote+Verwuestungen+Kaempfe sind im UkraineOsten,Kiev preferiert einen offensiven Krieg statt Verhandlungen m zurecht veraengstigten Buergern die sehen das hunderttausende Russen in Balt Staaten seit 23 Jahren keine Buergerrechte haben,das Russen in Moldau nicht waehlen duerfen+Kiev die Armee schickt statt verhandeln zuwollen.CIA+FBI+Nato hetzen ultrarechte Elemente in KievUkraine,EU zahlt

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