Kriegsgebiet Donbass von

Ukraine: Abzug schwerer Waffen

Armeesprecher: Ukrainisches Militär zieht sich von der Front zurück

Ukrainische Panzer treten den Rückzug an. © Bild: REUTERS/Gleb Garanich

Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben mit dem Abzug schwerer Waffen von der Front im Kriegsgebiet Donbass begonnen. Das sagte Armeesprecher Anatoli Stelmach in Kiew am Donnerstag der Agentur Interfax. Mit diesem Schritt soll eine Pufferzone zwischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten entstehen.

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Die prowestliche Führung in Kiew hatte sich tagelang wegen der brüchigen Waffenruhe im Krisengebiet geweigert, ihre Geschütze wie vereinbart aus der Kampfzone zu verlegen. Russland und der Westen hatten die Konfliktparteien mehrfach zum Abzug des Kriegsgeräts aufgefordert.

OSZE-Beobachter fordern mehr Einblick

Der Generalstab betonte, ausschließlich die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) dürfe den Prozess überwachen. Die OSZE-Beobachter warfen den Konfliktparteien vor, wichtige Informationen zurückzuhalten. "Wir müssen wissen, welche schweren Waffen beide Seiten haben, wo sie stehen und auf welchem Weg sie abgezogen werden", sagte Missionssprecher Michael Bociurkiw in Kiew. Er warnte, es gebe noch immer Brennpunkte in der Krisenregion, die die OSZE-Beobachter aus Sicherheitsgründen nicht begehen könnten.

Der Abzug schwerer Waffen von der Frontlinie war im sogenannten Minsker Abkommen vereinbart worden. Er sollte eigentlich schon in der vergangenen Woche beginnen, wurde aber immer wieder verschoben.

Flüchtlinge kehren zurück

Unterdessen kehren nach einer Fluchtwelle nach Russland im Jänner seit Beginn der Waffenruhe Mitte Februar wieder vermehrt Flüchtlinge in die Ukraine zurück. Das berichtete Paul Picard, Leiter der OSZE-Beobachtermission an der russisch-ukrainischen Grenze. Dies sei verbunden mit "vermehrter Stabilität und Sicherheit in der Region", sagte Picard.

Picard leitet die Mission, die die beiden Grenzübergänge Donezk und Gukovo aus 40 Metern Entfernung rund um die Uhr beobachtet. Die Mission ist allerdings auf diese beiden Übergänge beschränkt - sechs weitere Grenzen zwischen der Ukraine und Russland werden nicht überwacht.

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Alle Tote+Verwuestungen+Kaempfe sind im UkraineOsten,Kiev preferiert einen offensiven Krieg statt Verhandlungen m zurecht veraengstigten Buergern die sehen das hunderttausende Russen in Balt Staaten seit 23 Jahren keine Buergerrechte haben,das Russen in Moldau nicht waehlen duerfen+Kiev die Armee schickt statt verhandeln zuwollen.CIA+FBI+Nato hetzen ultrarechte Elemente in KievUkraine,EU zahlt

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