Uganda von

Kopfgeld auf Kony ausgesetzt

3,9 Millionen Euro als Belohnung: Rebellenführer wegen Kriegsverbrechen gesucht

Auf den ugandischen Rebellenführer Joseph Kony ist ein Kopfgeld ausgesetzt. © Bild: REUTERS/Africa24 Media

Die USA haben auf den berüchtigten ugandischen Rebellenführer Joseph Kony ein Kopfgeld in Höhe von fünf Millionen Dollar (3,9 Millionen Euro) ausgesetzt. Konys Rebellentruppe Lord's Resistance Army (LRA) sei "eine der grausamsten bewaffneten Gruppen der Welt", sagte der für Kriegsverbrechen zuständige Botschafter im US-Außenministerium, Stephen Rapp, am Mittwoch in Washington. Auch für Hinweise für die Ergreifung von drei Kony-Vertrauten - Okot Odhiambo, Dominic Ongwen und Sylvestre Mudacumura - setzte die US-Regierung eine Belohnung aus.

Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag sucht Kony wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, darunter Mord, Vergewaltigung und Zwangsrekrutierung von Kindersoldaten. Die LRA wurde Ende der 80er-Jahre gegründet, um für die Interessen der nordugandischen Volksgruppe der Acholi zu kämpfen. Heute gilt sie als eine der brutalsten Rebellengruppen der Welt und ist vor allem im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo, im Südsudan und in Zentralafrika aktiv.

Nach Angaben der UNO wurden durch die Gewalt der LRA etwa 450.000 Menschen vertrieben. Im Herbst 2011 hatte US-Präsident Barack Obama 100 US-Elitesoldaten nach Afrika geschickt, um das ugandische Militär beim Kampf gegen die Gruppe zu unterstützen.

Das weltweite Interesse an der Jagd auf Kony wurde im vergangenen Jahr durch ein millionenfach angeklicktes Internetvideo der US-Kinderhilfsorganisation Invisible Children gesteigert. Den Machern wurde allerdings vorgeworfen, eine vereinfachende und veraltete Sicht auf die LRA zu vertreten.

Kommentare

ach her je... wenn die Amerikaner von "einer der grausamsten bewaffneten Gruppierung der Welt" reden, dann können Sie nur sich selbst meinen ^^

Wer die Geschichte von Kony in Uganda etwas verfolgt hat, kommt drauf das die "LRS" bzw. Kony schon seit mehr als 5 Jahren nicht mehr in Uganda aktiv sind, sondern in die Nachbarländer geflüchtet sind.
Über deren Grausamkeit gibt es nichts zu diskutieren, jedoch muss man eine Tatsache hier ganz besonders beachten:

Uganda soll genau soviele Ölvorkommen besitzen wie die Saudis!!!

hmmm... die Geschichte kennen wir doch woher:
BinLaden - Hussein - Gadaffi...

Die Amis wollen die armen Afrikaner nur schützen... klar doch :-)

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