Überraschung im Ländle: Zweitligist Altach wirft Favorit Sturm Graz aus dem ÖFB-Cup

Keine Sensation: Ried überrollen Austria Amateure Gratkorn siegt: St. Pölten als letzter Regionalligist out

Nach Admira, Salzburg und dem GAK hat sich mit dem SK Sturm der vierte Bundesligist aus dem ÖFB-Cup verabschiedet. Die Grazer kassierten im Achtelfinale auswärts gegen den Erstligisten SCR Altach eine 0:2-(0:2)-Niederlage und müssen damit weiter auf ihren vierten Cup-Sieg nach 1996, 1998 und 1999 warten.

Die mit einer neu formierten Abwehr angetretenen Steirer verlegten sich zunächst fast ausschließlich aufs Verteidigen und bekamen dafür in der 24. Runde erstmals die Rechnung präsentiert, als Wacker-Leihgabe Mader nach einer zu kurzen Abwehr eines Eckballs aus rund 25 Metern genau ins Kreuzeck traf. 14 Minuten später stellte Jagne nach einem schnellen Gegenstoß auf 2:0 und sorgte damit schon früh für die Vorentscheidung.

Nach dem Seitenwechsel sahen die 1.700 Zuschauer ein völlig verändertes Bild. Sturm war auch dank der Einwechslung von Tsimba nicht wiederzuerkennen und erarbeitete sich einige gute Torchancen, die jedoch allesamt vom starken Altach-Goalie Krassnitzer zunichte gemacht wurden.

Ried ließ Austria Amateuren keine Chance
Die Austria Amateure hatten sich zwar gegen SV Ried eine reelle Chance ausgerechnet, den in der zweiten Runde gegen die Bullen aus Salzburg gelandeten Coup wiederholen zu können, sich dabei aber stark verrechnet. Sie schlitterten in eine 0:5-Heimschlappe und flogen daher hochkantig aus dem Bewerb. Die Wiener waren in ihrem ersten Pflichtspiel dieses Jahres völlig chancenlos.

Die jeweils frei zum Kopfball gekommenen Henrique (25.) und Angerschmid (27.) legten mit einem Doppelschlag schon nach einer knappen halben Stunde den Grundstein zum Erfolg. Patrick Wolf erhöhte noch vor der Pause mit einem schön herausgespielten Treffer auf 3:0 für die Gäste. Den Trefferreigen setzten in der zweiten Hälfte Kuljic mit einem Elfer (54./Foul von Kuru an Sulimani) und Brunmayr (61.), der nach langer Verletzungspause sein Comeback feierte, fort. Mählich und Co. hatten im ganzen Spiel nur zwei Chancen, die jeweils Okotie nach der Pause vorfand. Einmal verschoss er, das andere Mal blieb H.P. Berger der Sieger.

St. Pölten als letzter Regionalligist gescheitert
Mit dem SKN St. Pölten ist auch der letzte Regionaligist gescheitert. Vor nur 800 Zuschauern verloren die Niederösterreicher am Voith-Platz gegen Gratkorn trotz 1:0-Führung mit 1:2. Panagiotopoulos knapp vor (43.) sowie Wemmer (47.) unmittelbar nach der Pause schossen die überlegenen Steirer ins Cup-Viertelfinale.

(apa/red)