Überraschende Vertagung läßt beide kalt:
Macho und Manninger bleiben noch gelassen

"Irgendwann wird die Entscheidung kommen müssen" Team nahm sich Kritik von Hickersberger zu Herzen

Überraschende Vertagung läßt beide kalt:
Macho und Manninger bleiben noch gelassen © Bild: Reuters/Zolles

Für Jürgen Macho und Alexander Manninger stellt die überraschende Vertagung der Entscheidung über den Stammgoalie der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft bei der EURO 2008 nach eigenen Angaben kein Problem dar. Macho zeigte sich gelassen. "Ich verfolge seit dem ersten Tag des Trainingslagers mein Ziel und habe es nach wie vor vor Augen. Die Entscheidung wird vom Teamchef getroffen. Für mich ändert sich nichts, und ich glaube für den Kollegen auch nicht."

Der angesprochene Manninger äußerte sich ähnlich. "Alles ist gleich wie vorher. Für mich ist das kein Problem und für die Mannschaft auch nicht", meinte der Salzburger, der seinen 31. Geburtstag feierte, und ergänzte: "Aber irgendwann wird die Entscheidung kommen müssen."

Die Trainingseinheit nach der vertagten Bekanntgabe absolvierten alle 23 Kader-Mitglieder auf einem Nebenplatz, um das Hauptfeld des Stegersbacher Sportzentrums nach den zuletzt großen Regenmengen (wenige Minuten nach Übungsende setzte neuerlich ein heftiger Wolkenbruch ein) zu schonen. Laut Teamchef Josef Hickersberger stand im für Medienvertreter nur die ersten 15 Minuten geöffneten Training vor allem die taktische Vorbereitung auf das kroatische Team im Vordergrund.

Besseres Benehmen des Teams
Positiv nahm der Niederösterreicher zur Kenntnis, dass seine Mahnungen wegen disziplinärer Verfehlungen, weswegen angeblich die Goalie-Entscheidung verschoben worden war, von den Spielern ernst genommen wurden. "Dieses Training war schon viel besser. Die Mannschaft hat sich die Kritik offenbar zu Herzen genommen", vermutete Hickersberger. (apa/red)

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