Überlebenskampf auf der Todes-Insel

Indonesien

Überlebenskampf auf der Todes-Insel

Verheerende Erdstöße fordern auf der Insel Java 5.400 Tote. Nun zittern Hunderttausende Überlebende vor dem Ausbruch des Vulkans Merapi.

Die Erde bebte um sechs Uhr früh. Binnen Sekunden verwandelten sich die Stadt Yogyakarta und weite Teile der indonesischen Insel Java in ein Trümmerfeld. Es war ein dreifacher Schock: Nicht nur die Wucht der Erschütterung setzte den Menschen zu, binnen Stunden folgte eine Tsunami-Warnung – ein Trauma in der Region.

In der indonesischen Provinz Aceh starben vor eineinhalb Jahren fast 200.000 Menschen durch die tödliche Gewalt eines Bebens und der folgenden Flutwelle.

Wie damals lag auch jetzt das Epizentrum des Bebens im Ozean, südlich von Yogyakarta. Dazu kommt die Angst, dass der Vulkan Merapi ausbricht. Der seit Wochen rauchende und feuerspeiende Krater liegt nur dreißig Kilometer von der Stadt entfernt. Mit dem Beben steigt die Gefahr eines Ausbruchs rapid. 78 Lavaströme von mehreren Kilometern Länge wälzten sich seither ins Tal.

Wenigstens die Flutwelle blieb aus. Nur, die Folgen des Bebens, das eine Stärke von 6,3 auf der Richterskala erreichte, sind schon für sich genommen katastrophal: 5.400 Menschen sind – laut offiziellen Angaben – gestorben. Viele mehr dürften noch unter den Trümmern liegen. Doch die Hilfsmannschaften brauchten Tage, um zu den vielen abgelegenen Dörfern durchzudringen. Sie sind mit der Versorgung der 50.000 Verletzten ohnehin völlig überfordert. Es fehlen Kraft und Ressourcen, um auch die Toten zu bergen.

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