Kriminalität von

Wien: Raubopfer
in Kühltruhe gesperrt

24-Jährigem drohen zehn Jahren Haft nach Überfall auf Wiener Lidl-Filiale

Temperaturanzeige einer Tiefkühltruhe © Bild: Thinkstock

Zehn Jahre Haft wegen schweren Raubes und schwerer Körperverletzung: So lautete am Donnerstag am Wiener Straflandesgericht das Urteil gegen einen 24-Jährigen, der im März 2013 eine Wiener Lidl-Filiale überfallen haben soll. Vom Vorwurf des versuchten Mordes wurde der Angeklagte freigesprochen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Der Beschuldigte erbat drei Tage Bedenkzeit, der Staatsanwalt ging in Berufung. Bei der Urteilsverkündung brach die Mutter des Angeklagten in Tränen aus. Richter Georg Olschak wertete den bisherigen unbescholtenen Lebenswandel von Milos M. als mildernd, die besonders rücksichtslose Tathandlung sowie die Zusammenkunft mehrerer Verbrechen als erschwerend. M. soll mit einem Komplizen im Zuge des Überfalls zwei Angestellte in einen Kühlcontainer gesperrt haben, in dem diese fast erstickt wären.

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