Über Krems und Kampusch: Fekter und ihre Art, mit Krisen umzugehen ist fahrlässig

Kommentar von Chefredakteur Atha Athanasiadis PLUS: Wie ist IHRE MEINUNG zu diesem Thema?

Über Krems und Kampusch: Fekter und ihre Art, mit Krisen umzugehen ist fahrlässig © Bild: news.at/NEWS/Herrgott

Es ist alles wie immer. Wie immer, wenn etwas Großes geschieht. Etwas, das nicht sein darf, das die Grenzen überschreitet. Dann werden Diskussionen geführt, die oft sehr nahe an der intellektuellen Schmerzgrenze sind. Und sie entgleisen dann sehr schnell, weil in dem Land jene, die zuständig sind – jene, die verantwortlich sind –, einfach unfähig zu gutem Krisenmanagement sind. Aktuelles Paradebeispiel für dieses Versagen führte uns Innenministerin Maria Fekter vor.

Unfähig? Fahrlässig? Sie allein trägt Schuld daran, dass wieder einmal „Polizistenhasser“ gegen „Bullenmörder“ argumentieren. Sie hätte eigentlich nur dafür sorgen müssen, dass der angeschossene Einbrecher die gleichen Rechte besitzt wie die beiden Beamten. Also warum wurde der eine sofort einvernommen, die anderen aber nicht? Traumatisiert waren wohl alle. Und was sollen diese Meldungen über Erziehungsmethoden und darüber, wie lange 14-Jährige wegbleiben dürfen? Die Diskussion an sich kann man schon führen. Aber in Zusammenhang mit Krems ist sie Unsinn. Denn im Ghetto von Krems ist nichts normal. Schon gar nicht bei Jugendlichen, die die Wohnung ihrer Mutter anzünden, weil diese nervte. Die mit 12 schwanger werden, abtreiben und daran nicht viel finden. An so einem sozial devastierten Ort ist gar nichts normal. Ich nehme an, die Frau Minister wusste das. Warum sprach sie nicht darüber? Aus Populismus? Es ist leider nicht das erste Debakel, das Maria Fekter zu verantworten hat. Was ist mit ihrer immer dubioser agierenden Kampusch-Kommission? Jener Runde teils sehr alter Herren, die einfach keine Ruhe geben. Die ununterbrochen via Tageszeitung Natascha Kampusch ausrichten lassen, dass diese in Lebensgefahr schwebe. Dass es Mittäter gab. Pornos. Alles Dinge, die Natascha Kampusch abstreitet. Sie, die die Einzige ist, die es wissen muss. Keiner stoppt diesen erneuten Missbrauch. Nein. Fekter legt noch nach. Das ist fahrlässig. Oder unfähig. Beides Dinge, die ein/e Innenminister/in nicht sein sollte …

Kommentare

Bestes Beispiel - Florian P. Jetzt wird online und im Print über jeden Schritt und die
gesamte Geschichte, sowie die Vergangenheit des Florian
P. berichtet und ein eigentlich tragisches Thema total
breitgetreten und mit Emotionen bewusst nach Belieben
gespielt und das Geschäft rennt!

Und später wird man dann sagen - lasst doch die arme
Familie in Ruhe trauern usw.

Das "Natascha Kampusch" Prinzip funktioniert einfach
immer wieder. Der Unterschied ist halt immer nur die
Person sowie die Umstände! Das nennt man dann halt
das perfekte "wiederkehrende Muster".

Und wenn die Sache dann ausgelutscht ist, dann kommen
Medien und Chefredakteure auf ... lasst doch endlich die
Sache ruhen ... die Sache, die sie täglich aufgebauscht
und breitgetreten haben;)

Ironie der Glaubwürdigkeit Herr. Atha Athanasiadis

Meine Meinung

Es gibt immer 2 Seiten einer Münze Also wenn ich hier die belehrenden Worte eines Herrn
Atha Athanasiadis lese, dann frage ich mich auch ganz
ehrlich, wie leicht es doch sichtlich ist den Posten eines
"Chef" Redakteurs zu erlangen?!

Ich finde die "Ideen" einer Frau Fekter auch nicht gerade
sehr sinnvoll, aber hat NEWS nicht sehr viel Profit mit der
Kampusch story gemacht bzw. warum ist nun ein Florian
P. auf der Titelseite? Weil NEWS so sozial ist, oder weil
man nun mit dem Hass und der Gier der Menschen ein
weiteres Geschäft macht?

Und was ist schlecht daran den Fall Kampusch zu prüfen,
wenn sie nach dem Tod Priklopils die einzige Infoquelle
ist und da offensichtlich Widersprüche auftauchen?

Warum wird ein Einbrecher (Täter) nun zum "Opfer"
gemacht?

Meiner Meinung nach verursachen die Medien die Fehler!

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