U21-Teamspieler Garics bleibt Rapidler: Verein brach Gespräche mit AC Torino ab

Grund: Italiener wollten nur noch Leihvariante

Der österreichische U21-Teamspieler György Garics bleibt doch noch Rapidler. Der Fußball-Rekordmeister brach am Montag die Transfergespräche mit dem AC Torino, für den einst der Steirer Walter Schachner und der Wiener Toni Polster gestürmt waren, ab. Und das, obwohl schon seit mehr als zwei Wochen mit den Italienern alles ausverhandelt gewesen war und man über die Ablösesumme Einigung erzielt hatte.

Doch am vergangenen Wochenende hatte der Serie-A-Aufsteiger plötzliche eine andere Lösung parat. "Die Klubverantwortlichen wollten mit uns nur noch eine Leihvertragsvariante ausverhandelt, die weder für den SK Rapid noch für den Spieler akzeptabel war", begründete der grün-weiße Sportdirektor Peter Schöttel den Abbruch der Gespräche bzw. das Bleiben des Spielers.

Garics ist trotz des Scheiterns seines fast sicher scheinenden Wechsels nicht enttäuscht. "Es ist für jeden jungen österreichischen Spieler eine Ehre, wenn ein Serie-A-Verein Interesse an einer Verpflichtung zeigt. Aber ich wollte nicht unbedingt weg von Rapid, ich fühle mich hier sehr wohl und möchte noch einiges erreichen. Ich bin noch jung und habe noch genug Zeit für einen Transfer ins Ausland", sagte der 22-Jährige.
(apa/red)