U-Ausschuss von

Die Fragestunde geht weiter

Themen sind Blaulichtfunk und Glücksspiel. Mensdorff-Pouilly wird befragt.

U-Ausschuss - Die Fragestunde geht weiter © Bild: Reuters/Bader

Mit einer überraschenden Aussage hat heute der Korruptions-U-Ausschuss begonnen. Ex-Telekom-Vorstand Rudolf Fischer sagte aus, dass in dem Vertrag über 1,1 Millionen Euro zwischen der Telekom und dem Lobbyisten Mensdorff-Pouilly auch Leistungen zum Behördenfunkprojekt Tetron abgerechnet wurden.

Bei der Neuvergabe des Behördenfunks soll es insgesamt zu Zahlungen von bis zu 4,4 Millionen Euro an Mensdorff, der heute noch vom Ausschuss befragt wird, gekommen sein, 1,1 Mio. davon von der Telekom. Telekom-Kronzeuge Gernot Schieszler hatte behauptet, die 1,1 Mio. des Vertrags mit Mensdorffs MPA seien in Wahrheit der Anteil der Telekom an den Lobbyisten in Sachen Behördenfunk.

Am Nachmittag soll dann Alfons Mensdorff-Pouilly Rede und Antwort stehen, im Raum steht der Verdacht von Geldflüssen.

Mensdorff hat bisher jegliche Korruptionsvorwürfe zurückgewiesen. Ebenfalls zum Behördenfunk geladen sind Alcatel-Chef und ÖVP-Bundesrat Harald Himmer, Franz Geiger von Siemens sowie erneut Christoph Ulmer, Ex-Kabinettchef des damaligen Innenministers Ernst Strasser.

Kommentare

HC-Krache melden

Warum wurde der unbestechliche EX BKA Chef Haidinger v. Fekter höchstpersönlich gefeuert? Weil er die unglaublichen Missstände im Innenministerium (wo die Hälfte sich vom Grafen zur Jagd einladen ließen) aufdecken u. abstellen wollte? Was wusste Fekter von diesen unfassbaren Verträgen mit Ulmer? Warum wurde Fekter zu diesen offensichtlichen Bestechungs Vorgängen (von der Telekom bis zu Motorola) im Innenministerium nie befragt? Diese Sache stinkt bis zum Himmel!!!!!

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Sie haben recht ABER..... .....wissen Sie auch, warum der Sektionschef Haidinger alles aufgedeckt hat? Ich sage es Ihnen: Weil er bei einer Auschreibung um einen besser dotierten Posten als er ihn zu diesem Zeitpunkt hatte, angeblich NICHT zum Zug gekommen ist. Bis dort hin hat er brav geschwiegen und alles mitgetragen (es gilt die Unschuldsvermutung). Dann ist seine Rache gekommen und er hat geplaudert. Also so ein feiner Herr, wie Sie den schildern, ist der auch nicht. Am sogenannten glatten Wiener Parkett haben alle - ohne Ausnahmen - Dreck am Stecken!

Die ÖVP ist eine saubere Partei 17.3.2012: Spindelegger - ich glaubs ihm.

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