Twilight - Breaking Dawn 2 von

Lob für das große Finale

Vampir-Ende sei auch für männliche Begleiter amüsant - Lob für Stewart

Plakat von Twilight - Breaking Dawn Teil 2 © Bild: Concorde Filmverleih GmbH

Eine Woche müssen sich die „Twilight“-Fans noch gedulden, bis das lang ersehnte Finale endlich in unseren Kinos startet. Bereits vor einigen Tagen fand die Weltpremiere in Los Angeles statt – und ausgewählte Kritiker durften das Ende der Vampir-Saga bereits genießen. Und genossen haben dürften diese es tatsächlich, denn die Kritiken fielen durchwegs positiv aus.

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Mit großem Trubel und vielen kreischenden Fans ist am Montag die Premiere des großen „Twilight“-Finales über die Bühne gegangen. Und neben der Frage, ob nun Robert Pattinson und Kristen Stewart gemeinsam über den schwarzen statt roten Teppich schreiten würden, war doch auch der Film, „Breaking Dawn – Teil 2“, ein Thema.

Auch für Männer

Kritiker durften diesen bereits ansehen und urteilten überwiegend positiv über das Ende der Blutsauger-Romanze. So urteilt zum Beispiel Justin Chang von „Variety“, dass dies der erste der „Twilight“-Filme sein könnte, den auch die von Frauen mitgezerrten Männer im Publikum genießen könnten. Außerdem lobt der Kritiker den Humor mit dem Regisseur Bill Condon und Script-Schreiberin Melissa Rosenberg an die Sache herangegangen sind, der sogar nahe an einer Eigenparodie vorbei schramme – aber genau der richtige Zugang zu diesem kitschigen Thema sei.

Auch die „Sun“ urteilt ähnlich, denn auch für Grant Rollings befindet sich im Film einiges, das sogar die männlichen Begleiter erfreuen könnte. Auch der Humor sei überzeugend und im Gegensatz zu „Breaking Dawn – Teil 1“, der besser „Breaking Yawn“ („Einfallendes Gähnen“) bezeichnet werden sollte, sei das Finale um einiges sehenswerter.

Trailer zu "Breaking Dawn - Teil 2"

Lob für Stewart

Auch Robbie Collin vom „Telegraph“ lobt das Finale, so gut ob der kitschigen Roman-Vorlage möglich ist. Teilweise kreative Kamera-Einstellung und Einfälle lobt er ebenso wie Kristen Stewart, die als „Bella zwar keine gewitzte, heroische Katniss Everdeen („Hunger Games“) sein mag, aber im Gegensatz zu anderen jungen, weiblichen Charakteren in Fantasy-Filmen resolut bleibt und immer das Herz ihrer eigenen Geschichte bleibt“.

Aufregung und Anspannung

Baz Bamigboye vom britischen „Mail Online“ gibt zunächst zu, die ersten vier Teile nicht besonders gemocht zu haben obgleich der schlechten Schauspielerei, der schlechten Regie sowie der schnulzigen Story. Doch das große Finale würde nun mit den Themen Liebe, Freundschaft und Loyalität plötzlich funktionieren. Auch er lobt die Performance von Kristen Stewart, die nun ja als Mutter auftreten muss. Die zweite Hälfte des Filmes hätte ihn gespannt auf seinem Kinosessel verharren lassen vor lauter Aufregung und Anspannung.

Szene aus "Twilight - Breaking DAwn 2"
© Concorde Filmverleih Bella (Kristen Stewart) mit ihrer Tochter Renesmee (Mackenzie Foy), Edward (Robert Pattinson) und Jacob (Taylor Lautner)

"Zeit, nach vorne zu blicken"

Nicht ganz so löblich berichtet jedoch Todd McCarthy vom Branchenblatt „The Hollywood Reporter“. Denn trotz der aufgelegten Vorlage für ein großes Finale, vor allem beim Endkampf zwischen Vampiren und den nun befreundeten Werwölfen gegen den bösen Volturi-Clan, schaffe es der Film trotzdem, ohne große Settings oder erinnerungswürdige Szenen auszukommen. Von Anfang an tuckere der Streifen einfach so dahin in seiner stylischen aber banalen Art und Weise, die nicht selten in Trägheit münden würde. Nur Michael Sheen als Volturi-Anführer Aro sei unterhaltsam. Für Todd McCarty ist es einfach an der Zeit, sowohl für Schauspieler als auch für Fans, die „Twilight“-Sache endlich hinter sich zu lassen und in die Zukunft zu blicken.

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