TV MEDIA: Gesundes Essen für Ihr Baby - <br>Acht Tricks für eine ausgewogene Ernährung

Muttermilch oder Ersatz? Ab wann Breikost? & Co. Antworten auf die brennendsten Fragen junger Eltern

Muttermilch oder Ersatz? Ab wann Breikost? Was nicht? Fragen über Fragen. Junge Eltern sind oft verunsichert, wenn es um's Essen für ihren Nachwuchs geht. TV MEDIA hat deshalb die besten Tipps und Tricks rund um's Thema Baby-Ernährung.

1. Muttermilch oder Ersatz?
Wie es halt möglich ist.

Ja, Muttermilch hat schon etwas. Aber nicht immer vertragen die Babys sie, oder die Produktion reicht nicht aus. Gute Lösung: Milchpulver fürs jeweilige Alter: Die prebiotische Ballaststoffmischung stärkt das Immunsystem ideal.

2. Beikost? Ab wann geht's ans "Eingemachte"?
Babys sollte man ab dem 6. Monat zusätzlich ein Breichen verabreichen. Der Grund: Muttermilch (oder -pulver) hat nicht genug Kalorien und Nährstoffe für das rasante Wachstum.

3. Und wie beginne ich Beikost zu füttern?
Entweder dem Alter entsprechende Fertigprodukte kaufen. Oder aber Sie pürieren das gekochte Gemüse selbst: Zuerst mit Karotten oder Kürbis beginnen. Verträgt Ihr Kind den Brei, nach fünf Tagen Kartoffeln mitpürieren.

4. Wie geht es weiter? Was ist denn noch gesund?
Nach weiteren fünf Tagen mischen Sie etwas Rapsöl dazu, nach einer weiteren Gewöhnungsphase versuchen Sie's mit Fleisch (mager und gekocht). Innerhalb von einem knappen Monat sollte Ihr Baby an ein komplettes Gemüse-Fleisch-Menü gewöhnt sein.

5. Oder soll ich doch lieber aus dem Glas füttern?
Das bleibt ganz Ihnen überlassen. Der Vorteil der Fertignahrung liegt darin, dass die Zusammensetzung der Nährstoffe ideal abgestimmt ist und die Schadstoffbelastung streng kontrolliert wird. Außerdem sparen Sie Zeit!

6. Welche Lebensmittel sind für Babys bedenklich?
Solche, die leicht Allergien auslösen können. Also zum Beispiel Eier, Kuhmilch, Nüsse, Schokolade, Fisch, Zitrusfrüchte, Weizen, Sellerie, Erdbeeren und Ananas. Mit der Zeit können Sie aber auch diese vorsichtig testen.

7. Welches Gemüse eignet sich besonders gut für Brei?
Ab dem sechsten Monat: Karotte, Kürbis, Zucchini. Ab dem achten Monat: Broccoli, Fenchel, Gurke. Und ab dem 10. Monat: Karfiol, Kohlrabi, Spinat. Dazu am besten: Hühner- und mageres Rindfleisch.

8. Gibt es einen Trick, wenn mein Baby keinen Brei mag?
Ja. Zuerst das halbe Flascherl fütern, dann den Brei und als "Belohnung" den Rest vom Flascherl. (TV-MEDIA Nr. 34/2006)