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Tusk will Migrationslösung mit allen EU-Staaten

Kreise: EU-Ratspräsident lehnte Wunsch Deutschlands für Sondertreffen ab

Auf das Sondertreffen von sieben EU-Staats- und Regierungschefs am Sonntag in Brüssel zu Migration hat EU-Ratspräsident Donald Tusk mit Zurückhaltung reagiert.

"Tusk organisiert keinen Mini-Gipfel zur Migration und bereitet weiter den EU-Gipfel mit allen EU-Staaten Donnerstag nächste Woche vor, bei dem Migration hoch auf der Agenda steht", erklärte sein Sprecher Mittwoch gegenüber der APA.

Dem Vernehmen nach wollte Deutschland, dass Tusk einen Mini-Gipfel zu sogenannten Sekundärbewegungen von Flüchtlingen unter den EU-Staaten ausrichtet. Der EU-Ratspräsident habe dies aber abgelehnt, weil vier Tage später der EU-Gipfel auf dem Programm stehe, und weil er keine Treffen mit einzelnen Ländergruppen organisieren wollte, hieß es in diplomatischen Kreisen. Zu dem Treffen am Sonntag hat nun EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker eingeladen.

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