Türkei bombardiert Stellungen im Nordirak:
Kurdische Rebellen als Ziel der Operation

Kampfflugzeuge und Artillerie waren daran beteiligt Parlament stimmt der Verlängerung der Einsätze zu

Türkei bombardiert Stellungen im Nordirak:
Kurdische Rebellen als Ziel der Operation © Bild: Reuters

Die türkischen Streitkräfte haben bei neuen Angriffen im Nordirak zahlreiche kurdische Rebellen getötet. An der Offensive waren laut Militärangaben Kampfflugzeuge und Artillerie beteiligt. Wo die Angriffe stattfanden, wurde nicht mitgeteilt. Die Rebellen hätten versucht, aus dem Norden des Irak in die Türkei zu gelangen.

Seit den heftigen Gefechten vom vergangenen Wochenende, bei denen 17 Soldaten getötet wurden, gab es bereits mehrere türkische Angriffe gegen die Aufständischen. Mit Luftangriffen auf Stellungen der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) im Nordirak versucht die türkische Armee zu verhindern, dass PKK-Kämpfer über die Grenze in die Türkei eindringen. Ende Februar hatte die Türkei eine massive Militäroffensive auf irakischem Gebiet gegen kurdische Rebellen gestartet.

Das türkische Parlament hat der Verlängerung grenzüberschreitender Einsätze der Armee gegen die kurdischen Rebellen im Nordirak zugestimmt. Das bisherige Mandat für die Streitkräfte läuft am 17. Oktober ab.
(apa/red)