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Türkei erhöht nach Anschlägen Alarmstufe

Insgesamt zehn Tote und rund 300 Verletzte bei jüngsten Anschlägen

Die Türkei hat nach den jüngsten Anschlägen mit insgesamt zehn Toten und 300 Verletzten die Alarmstufe erhöht. Ministerpräsident Binali Yildirim machte am Donnerstag die verbotene Kurdische Arbeiterpartei PKK für die Attentate auf zwei Polizeistationen sowie ein Militärfahrzeug verantwortlich.

Die PKK verübe Anschläge in der Türkei, wo immer dies möglich sei, sagte er in Elazig im Osten des Landes. Dort besuchte Yildirim die Polizeiwache, die Ziel des Anschlags mit einer Autobombe war. Drei Menschen seien dort getötet und 217 verletzt worden, sagte Yildirim. Unter den Opfern seien 85 Polizisten.

Wenige Stunden später detonierte in Bezirk Hizan in der Provinu Bitlis ein Sprengsatz und zerstörte ein Militärfahrzeug. Dabei starben nach Angaben aus Sicherheitskreisen vier Sicherheitskräfte. Sieben Soldaten wurden verletzt.

Erst am Mittwochabend war eine Polizeiwache in der Provinz Van an der Grenze zum Iran angegriffen worden. Bei dem Anschlag mit einer Autobombe kamen drei Menschen ums Leben, mehr als 70 wurden verletzt.

Bekannt hat sich zu den Anschlägen niemand. Die türkische Regierung macht die PKK dafür verantwortlich, die vor allem im Südosten der Türkei für die Unabhängigkeit der Kurden kämpft.

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