Tschechien von

Proteste gegen Roma

Dutzende Festnahmen: Rund 1.500 Rechtsextremisten demonstrierten in acht Städten

Proteste in Prag © Bild: Reuters/David W Cerny

Bei Protesten gegen Angehörige der Roma-Minderheit sind in Tschechien am Samstag dutzende Rechtsextremisten festgenommen worden. Allein in der nordöstlichen Stadt Ostrava wurden nach Polizeiangaben rund 60 Menschen in Gewahrsam genommen, als sie versuchten, in ein von Roma bewohntes Viertel vorzudringen. Demnach gab es gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei. Diese zählte in Ostrava 600 bis 800 Demonstranten und war mit 300 Beamten im Einsatz.

Etwa 20 weitere Festnahmen gab es nach offiziellen Angaben im westlichen Pilsen. Demonstrationen in sechs weiteren Städten verliefen demnach ohne Zwischenfälle. Insgesamt protestierten in Tschechien nach Polizeiangaben etwa 1.500 Rechtsextreme. In der Hauptstadt Prag wurden Veranstaltungen zur Unterstützung der Roma organisiert.

Die etwa 250.000 bis 300.000 Menschen zählende Minderheit klagt in Tschechien über Diskriminierung in den unterschiedlichsten Lebensbereichen.

Kommentare

Bei der in Tschechien vorhandenen Einwohnerzahl sind 300.000 Roma sicherlich eine Minderheit. Sinti/Roma werden auch heute noch ausgegrenzt, diffamiert und sogar verfolgt. Ich bin jedoch der absoluten Ansicht, dass man diesen Menschen eine Chance geben muss. Sie genießen eigentlich nirgendwo einen wirklich guten Ruf und werden alle in einen Topf geschmissen. Natürlich gibt es auch in diesem Volk solche und solche Menschen. Sie haben aber eigene Sitten und eine eigenständige Kultur auf die sie sehr viel wert legen und zum Großteil leben sie auch danach. Und weil uns das so fremd ist, verurteilen wir gleich von vorne herein.Wir sollten auch die Gebräuche der Roma respektieren, sowie wir auch andere Kulturen respektieren.

bushmaster

" ZIGEUNER " kommt von ziehenden Gauner,
glaub ich....oder ....

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"Die etwa 250.000 bis 300.000 Menschen zählende Minderheit klagt in Tschechien über Diskriminierung"

Die Romas blicken nach wie vor neidvoll auf die Migranten aus z. B. Japan, Korea, Indien oder Thailand die es in Westeuropa wirtschaftlich und gesellschaftlich zu etwas brachten.
Es darf gelacht werden!

Ignaz-Kutschnberger
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@zombie...normalerweise sind wir selten einer Meinung... aber der war gut!! :-)
Übrigens, in der FPÖ sucht man noch immer nach gewissen internen Ratten, die bei der geheimen Seite gesungen haben...du kennst da nicht zufällig welche??

Ignaz-Kutschnberger

Man muss sich fragen: Warum gibt es "Rechtsextremismus" überhaupt...

Oberon
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Meine Sympathie für die Roma ist ziemlich begrenzt, denn bisher sind sie mir nur unangenehm aufgefallen (Trickdiebstähle, Geldbörsen), aber für extreme Handlungen habe ich auch nichts übrig!
Um ihren Lebensunterhalt ehrlich bestreiten zu können, sollte man den Roma eine Chance auf Arbeit geben. Eine gute Seite des Kommunismus war, dass Roma einen Beruf erlernen durften - "Exklusiv" auf ARD ...

Oberon
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Jahre danach waren diese Menschen dann arbeitslos, weil schon allein die Adresse aussagte, WER sie sind.
Allerdings muss man für so eine Erfahrung gar nicht in den Osten fahren. Ein Bekannter hatte sich vor Jahren als Rettungssanitäter beworben. Die anscheinend wichtigste Frage war die nach seiner Adresse(!). Er hatte die "richtige".

Forest w.
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Mr.Murphy wollen die Roma den Überhaupt Arbeiten was ich so weiß Kapseln sie sich doch von den System ab,man siehts sie manchmal hier und da mit Wahrsagerei oder anderen Sachen aber wollen die denn Arbeit und das System den um das gehts!

Oberon
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Ob alle arbeiten wollen, kann ich nicht beurteilen, aber ich denke doch einige davon. Ich habe in letzter Zeit einige Berichte über dieses Thema im TV gesehen, und da gibt's tatsächlich Roma (Bulgarien), die sich im Westen Arbeit erhoffen. Vorwiegend in D. Das dürfte das Schlaraffenland für sie sein. Das dem schon lange nicht mehr so ist, mussten sie am eigenen Leib erfahren...

Oberon
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Ausbeutung im "goldenen" Westen zum Hungerlohn, und nicht einmal den bekommen sie immer.
Die bulgarische Gewerkschaft hat sich vorgenommen, ihre Leute darüber aufzuklären, dass es auch in D und Ö Arbeitslosigkeit gibt, was ich gut finde und auch dringend nötig ist!!

Ignaz-Kutschnberger
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...dringend NÖTIG ist, möchte ich hier unterstreichen!!

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