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Trumps Arzt hält an Kandidatur für Amt des Veteranenministers fest

Schwere Vorwürfe gegen Ronny Jackson

Trotz schwerer Vorwürfe hält der Leibarzt von US-Präsident Donald Trump, Ronny Jackson, an seiner Kandidatur für das Amt des Veteranenministers fest. Das Nominierungsverfahren gehe weiter "wie geplant", sagte Jackson am Mittwoch vor Journalisten. Zuvor hatte der Veteranenausschuss des US-Senats eine Anhörung zu Jacksons Nominierung wegen der "schweren Vorwürfe" gegen den Konteradmiral verschoben.

Trump hatte vor einem Monat überraschend bekanntgegeben, dass sein Leibarzt die Spitze des Veteranenministeriums mit seinen 360.000 Beschäftigten übernehmen soll. Zuletzt wurden aber schwere Vorwürfe gegen Jackson laut, der schon der Leibarzt von Trumps Vorgänger Barack Obama war. Der 50-Jährige soll Mitarbeiter schlecht behandelt und leichtfertig Medikamente verteilt haben, außerdem soll er bei der Arbeit immer wieder betrunken gewesen sein.

Derweil sollte am Donnerstag Trumps Kandidat für den Posten des Außenministers, der bisherige CIA-Chef Mike Pompeo, vom Senatsplenum bestätigt werden. Er hatte am Montag eine knappe Mehrheit im Auswärtigen Ausschuss des Senats bekommen. Pompeo gilt als Hardliner und lehnt etwa das Atomabkommen mit dem Iran klar ab. Trump hatte Mitte März seinen Außenminister Rex Tillerson entlassen.

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