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Icahn neuer US-Sonderberater für Regulierungsfragen

Aber nicht offiziell Regierungsmitarbeiter und für seine Dienste auch nicht bezahlt

Der künftige US-Präsident Donald Trump will sich nach Angaben seines Teams bei Regulierungsfragen von Starinvestor Carl Icahn beraten lassen. Icahn werde aber nicht offiziell Regierungsmitarbeiter und für seine Dienste auch nicht bezahlt, sagte ein Trump-Sprecher am Mittwoch.

Nach Trumps Wahl setzen viele darauf, dass der 70-jährige Immobilien-Milliardär die Wirtschaft unter anderem mit einer Deregulierungswelle in Schwung bringen will. Den zehn Jahre älteren Icahn hatte Trump schon im Wahlkampf als Kandidaten für sein Team ins Gespräch gebracht. Doch Icahn winkte zunächst ab, weil er eine eigene politische Lobbygruppe gründen wollte.

Icahn ist Großaktionär mehrerer Konzerne und vielen für ein aggressives Geschäftsgebaren bekannt. Als ein sogenannter "aktivistischer Investor" hat er wiederholt Top-Manager unter Druck gesetzt, um seine Unternehmenspolitik voranzutreiben. Das "Wall Street Journal" hatte zuvor unter Berufung auf Insider berichtet, Icahn werde eine zentrale Rolle bei der Auswahl des künftigen Leiters der Börsenaufsicht SEC spielen.

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