NATO-Gipfel von

Trump fordert "Zwei-Prozent-Ziel" sofort ein

US-Präsident auf Twitter: "Nicht erst 2025"

US-Präsident Donald Trump hat unmittelbar nach der Arbeitssitzung mit seinen NATO-Verbündeten in Brüssel im Streit um Verteidigungsausgaben nachgelegt.

Die Bündnispartner müssten sofort zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung ausgeben und nicht erst 2025, mahnte er am Mittwoch auf Twitter. Auch Deutschlands Wirtschaftsbeziehungen mit Russland nahm er erneut ins Visier.

"Für was ist die NATO gut, wenn Deutschland Russland Milliarden Dollar für Gas und Energie zahlt?" Trump beschwerte sich, dass nur 5 von 29 Ländern ihren Verpflichtungen bei den Wehrausgaben nachkämen. Die USA zahlten für Europas Schutz, aber verlören Milliarden im Handel.

Die NATO-Mitgliedstaaten hatten sich 2014 bei einem Gipfel in Wales dazu verpflichtet, sich bei den Verteidigungsausgaben innerhalb von zehn Jahren der Zielmarke von zwei Prozent des BIP anzunähern. Deutschland hat seitdem nur eine Steigerung von 1,18 auf 1,24 Prozent geschafft. Die USA bestehen auf zwei Prozent.

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