Trotz Nullnummer Glück für SCR Altach:
Das Tabellenende rückt immer weiter weg

Vorarlberger erkämpften gegen Sturm Graz ein 0:0 Grazer warten nun seit vier Runden auf vollen Erfolg

Trotz Nullnummer Glück für SCR Altach:
Das Tabellenende rückt immer weiter weg

Der SCR Altach entfernt sich immer weiter vom Tabellenende der österreichischen Fußball-Bundesliga. Die Vorarlberger ergatterten in der 16. Runde daheim gegen Sturm Graz ein 0:0 und haben dadurch schon elf Punkte Vorsprung auf das Schlusslicht aus Innsbruck, das am Sonntag Spitzenreiter Austria empfängt.

Seit vier Partien sind die Altacher bereits ungeschlagen, ebenso lange dauert auch die Torsperre von Goalie Krassnitzer, daheim haben sie seit sechs Spielen nicht mehr verloren. Die Grazer hingegen warten nun schon seit vier Runden auf einen vollen Erfolg.

Von Beginn an entwickelte sich eine von taktischen Vorgaben geprägte Partie, in denen Chancen Seltenheitswert hatten. Sturm präsentierte sich als technisch stärkere Mannschaft und wurde erstmals in der 15. Minute gefährlich, als Haas mit einem Volley an Krassnitzer scheiterte. Neun Minuten später traf Kienzl mit einem Weitschuss die Stange, den abspringenden Ball donnerte Salmutter aus rund sechs Metern deutlich über die Querlatte.

Die Gastgeber setzten auf ihre kämpferischen Tugenden und brachten vor dem Seitenwechsel nur eine ernstzunehmende Offensiv-Aktion zustande, Goalie Gratzei parierte allerdings den Weitschuss von Kling (33.).

Nach dem Seitenwechsel fand die Truppe von Coach Manfred Bender, der Goalgetter Leonardo wegen dessen schwacher Leistung in der Partie gegen Wacker Innsbruck aus dem Kader gestrichen hatte, deutlich besser ins Spiel und kam dem Sieg zweimal nahe. In der 67. Minute köpfelte der eingewechselte Jagne nur knapp über die Querlatte, in der 71. Minute hatte der Stürmer den Ball bereits an Gratzei vorbeigespitzelt, Sonnleitner rettete allerdings vor der Linie. Für Sturm vergaben Säumel, der allein vor Krassnitzer im Altach-Schlussmann seinen Meister fand (66.), und Kienzl, dessen Volley nur knapp das Ziel verfehlte (84.), die Möglichkeiten auf einen vollen Erfolg. (apa/red)

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