Trotz Mastbruchs: Hagara/Steinacher
liegen nach vier Wettfahrten auf Silberrang

Starkwind brachte alle Hobie-Tiger zum Kentern Geritzer nach Frühstart ohne Medaillenchance

Roman Hagara und Hans-Peter Steinacher haben am zweiten Finaltag der Hobie-Tiger-Regatta der World Sailing Games auf dem Neusiedler See einen Platz aufgeholt. Nach vier Wettfahrten lagen die Tornado-Doppel-Olympiasieger im Gesamtklassement auf Platz zwei, obwohl die zweite Mittwoch-Wettfahrt nicht optimal verlaufen war.

Nach Rang drei in der ersten folgten im zweiten Rennen des Tages auf Grund des Starkwindes gefährliche Momente. Sieben Windstärken ließen alle Boote kentern, nur sieben Hobie-Tiger erreichten schließlich das Ziel. Ein gebrochener Mast sorgte auch bei Hagara/Steinacher für das vorzeitige Ende plus Streichresultat.

"Es kam ein Gewitter auf und dazu auch extrem viel Wind. Es war wirklich an der Grenze. Alle Boote kenterten, die sieben 'Finisher' hatten eben Glück", erklärte das Duo. Der Materialbruch stellt für die ausstehenden fünf Wettfahrten kein Problem dar, dem gesamten Feld wird täglich ein anderes Boot zur Verfügung gestellt.

Im Gesamtklassement liegen nur die Australier Darren Bundock/Glenn Ashby einen Punkt vor Österreichs Segel-Superstars. Eine erfreuliche Neuigkeit gab es auch für das zweite ÖSV-Boot in dieser Klasse: Thomas Zajac/Thomas Czajka, deren Hobie Tiger vor dem Start zur vierten Wettfahrt von einem kenternden Team aus Russland so stark beschädigt wurde, dass sie aufgeben mussten, bekommen so genannte Wiedergutmachungspunkte zugesprochen. Damit waren Zajac/Czajka vorerst Siebente der Gesamtwertung.

Während Hagara/Steinacher voll auf Medaillenkurs liegen, musste Lokalmatador Andi Geritzer seine Hoffnungen auf Edelmetall bereits nach den ersten drei Wettfahrten begraben. Auf Grund eines Frühstarts im zweiten Rennen lag der Olympia-Zweite in der Laserklasse nur an 22. Stelle des Zwischenklassements.

(apa/red)