Trotz freien Eintritts: Donauinselfest bringt Wiener Wirtschaft 39 Millionen Euro extra!

Besonders Gastronomie und Tourismus profitieren 2005: 48.000 zusätzliche Nächtigungen während Fest

Auch wenn der Eintritt zum großen Open-Air-Spektakel frei ist - das Wiener Donauinselfest ist trotzdem ein beachtlicher Wirtschaftsfaktor. Laut Veranstalter, der Wiener SPÖ, bringt das Event rund 39 Mio. Euro Zusatzeinnahmen für Wien. Besonders Gastronomie und Tourismus profitieren.

Laut einer Studie, die anlässlich des Festes im Jahr 2005 durchgeführt wurde, kamen 67 Prozent der Besucher aus Wien, 29 Prozent aus den Bundesländern und vier Prozent aus dem Ausland. Vergangenes Jahr wurden während des Donauinselfestes 48.000 zusätzliche Nächtigungen verzeichnet.

Jeder Vierte reist extra an
"Die Studien verdeutlichen, dass rund zwei Drittel aller auswärtigen Gäste angeben, im Wesentlichen wegen des Donauinselfestes nach Wien gereist zu sein. Für jeden vierten Gast ist das Donauinselfest zumindest ein Mitgrund für den Besuch unserer Stadt", so SP-Landesparteisekretär Harry Kopietz. Mehr als die Hälfte der auswärtigen Donauinselfest-Gäste (56 Prozent) entscheiden sich demnach, zumindest eine Nacht in Wien zu verbringen. Die durchschnittliche Nächtigungsdauer liegt bei 2,8 Nächten.

Die Ausgaben für einen Festbesuch lagen 2005 bei durchschnittlich 29 Euro pro Besucher. Insgesamt gaben die Gäste am Donauinselfest 2005 - in direktem Zusammenhang mit ihrem Festbesuch - 21,7 Mio. Euro aus. Der Großteil davon (16,4 Mio. Euro) ging an die Gastronomiebetriebe auf der Insel. Besucher aus den Bundesländern gaben zudem im Durchschnitt etwa 100 Euro pro Person in der Stadt aus.

Von den ausländischen Gästen flossen durchschnittlich 300 Euro in die Wiener Kassen. "Berücksichtigt man alle regionalen Abflüsse und die entrichteten Abgaben, erhält die Wiener Wirtschaft einen Impuls von zusätzlich 39 Mio. Euro", erklärte Kopietz. (APA/red)