Traum von Wimbledon in 1. Runde vorbei: Peya scheiterte in spannendem 5-Satz-Krimi

Österreicher musste sich Tipsarevic geschlagen geben Koubek absolvierte erstes Training in der Halle

Traum von Wimbledon in 1. Runde vorbei: Peya scheiterte in spannendem 5-Satz-Krimi

Alexander Peya ist beim Tennis-Grand-Slam-Turnier in Wimbledon im Einzel schon in der ersten Runde gescheitert. Der Österreicher verlor nach einer rund eineinhalbstündigen Regenunterbrechung und einem wahren Fünf-Satz-Krimi gegen den Serben Janko Tipsarevic mit 6:4,6:3,3:6,4:6,3:6. Die Nummer 103 der Weltrangliste ließ in einem hart umkämpften Match in den entscheidenden Momenten immer wieder ihre Chancen aus. Besser machen wollen es heute Stefan Koubek gegen den Kanadier Dancevic und Werner Eschauer gegen den Spanier Hidalgo.

In den ersten beiden Sätzen hatte Peya das nötige Glück auf seiner Seite und alles sah nach einem Erfolg des Österreichers aus. Im dritten Satz kassierte Peya allerdings bei 3:4 ein vermeidbares Break, genauso wie anschließend im vierten Satz beim Stand von 2:2. Im Entscheidungssatz brachte ein Break beim Stand von 2:2 die Vorentscheidung, mit einem weiteren beschloss Tipsarevic, der gleich seinen ersten Matchball verwertete, das Spiel mit 6:3 zu seinen Gunsten.

"Das ist sehr, sehr bitter für mich. Ich bin sehr enttäuscht. Ich habe noch nie ein Match verloren, in dem ich 2:0 vorne war", sagte Peya nach der Fünfsatzniederlage. "Nach der Regenpause war mein Aufschlag eine Katastrophe. So ein Match verliert man, wenn man kein Selbstvertrauen hat, und man gewinnt es, wenn man welches hat." Fix ist jetzt nur, dass Peya beim ATP-Turnier in Kitzbühel (21. bis 29. Juli) spielen wird, das Programm davor steht noch nicht fest.

Koubek war zwar noch nicht im Erstrundeneinsatz, absolvierte aber nach seiner überstandenen Rückenverletzung ein erstes Training, das aufgrund des Schlechtwetters in der Halle stattfand. "Mein Einsatz ist nicht mehr gefährdet, es ist eigentlich wieder alles in Ordnung", meinte der Österreicher, der zum Auftakt auf den kanadischen "Sampras-Verschnitt" Frank Dancevic trifft. "Ich bin froh, dass ich hier, bei diesem Super-Turnier spielen kann", freute sich Koubek.

(apa/red)