"Trap" und "Loddar" bei Red Bull Salzburg gelandet: Meistertitel ist das primäre Ziel!

Klare Regelung: Trapattoni hat das letzte Wort PLUS: Sagen Sie Ihre Meinung zum Deal des Jahres!

"Trap" und "Loddar" bei Red Bull Salzburg gelandet: Meistertitel ist das primäre Ziel!

Unter enormen Medieninteresse und im überaus elitären Rahmen des Members Club im Hangar 7 ist das neue, prominente Betreuerduo von Red Bull Salzburg präsentiert worden. Giovanni Trapattoni und Lothar Matthäus präzesierten dabei noch einmal die genaue Aufgabenteilung ihrer Zusammenarbeit und gaben auch die Ziele ihres Engagements in der Festspielstadt vor: "Ich wäre enttäuscht, wenn wir nicht Meister werden würden", erklärte der Fußball-"Maestro".

Der nationale Titel ist für die italienisch-deutsche Trainerpaarung das primäre Ziel. Ein erstes Ausrufezeichen soll aber schon im Herbst gesetzt werden. "Wir werden alles versuchen, um in der Champions League dabei zu sein", versprach Matthäus, der das Überstehen der zweiten Qualifikationsrunde als Minimalziel angab. Denn bei einem Aus in der dritten Runde dürften die Salzburger im UEFA-Cup weiterspielen.

Die beiden schillernden Figuren des europäischen Fußballs betonten, großen Wert auf Meinungsaustausch zu legen, "aber das letzte Wort hat sicher Trapattoni", bestätigte Matthäus. "Lothar ist nicht nur meine rechte Hand, sondern mein engster Mitarbeiter. Vier Augen sehen mehr als zwei", erklärte der 67-Jährige "Trap".

"Wir wollen versuchen eine Mannschaft aufzubauen, die langfristig international vertreten ist", gab der deutsche Rekordinternationale die sportlichen Ambitionen vor. Den Hoffnungen, bald große Fußball-Superstars a la Ronaldo, Nedved und Ze Roberto am Salzburger Kunstrasen bewundern zu können, erteilte "Trap" eine Absage. "Von großen Spielern kann man träumen, sie kommen aber nur dann, wenn man auch große Erfolge hat."

Verändern wird sich das Red-Bull-Team aber dennoch gewaltig. "Zehn Spieler müssen gehen", erklärte Salzburg-Geschäftsführer Kurt Wiebach. Namen wollte der Deutsche jedoch nicht nennen, erst müsse er mit den Beteiligten selbst sprechen. Schon beim Trainingsauftakt am 11. Juni sollen einige neue Kicker dabei sein, bis zum Beginn der Champions-League-Qualifikation Ende Juni will Wiebach "fünf bis sieben Spieler" verpflichtet haben.

Den einen oder anderen Platz wollen die Salzburger aber dennoch für prominente Spieler reservieren. Wohlgemerkt für "österreichische Verhältnisse", wie der deutsche Manager anmerkte. (apa/red)