Transfers von

Neuer Stürmer für Dortmund

Aubameygang wechselt zu Borussia. Plus: Weitere Top-Transfers und Gerüchte!

Aubameygang © Bild: APA/EPA

Er bringt genau jene Anforderungen, die Dortmund braucht: Pierre-Emerick Aubameyang wurde offiziell vom BVB als zweiter Neuzugang verpflichtet. Der Nationalspieler aus Gabun spielte bislang beim AS St. Etienne und hat bei den Dortmundern einen Vertrag bis 2018 unterschrieben. Der „Wunschspieler“ zeichne sich vor allem durch enormes Tempo und Torgefahr aus, so Sportdirektor Zorc.

Nach Sokratis hat Borussia Dortmund nun mit Aubameyang seinen zweiten Neuzugang verpflichtet. Der Spieler aus Gabun war bislang im Team von AS St. Etienne und mit 19 Toren und 14 Assists der zweitbeste Torschütze in der Ligue 1. Er wurde als Stürmer geholt, der jedoch offensiv flexibel einsetzbar sei, erklärt Zorc den Transfer, über dessen Ablösemodalitäten Stillschweigen vereinbart wurde. Jede Offensivposition des 4-2-3-1-Systems der Dortmunder sei für den 24-Jährigen vorstellbar. Kurz und knapp charakterisiert Zorc den Neuzugang als „sehr schnell und sehr torgefährlich“. Aubameyang selbst äußerte sich zu seinem Wechsel via Twitter: Er bedankte sich bei Saint-Etienne und bei Gott und freue sich, weiter seinen Traum zu leben.

Und noch einen zweiten Neuzugang könnte es in Dortmund demnächst zu vermelden geben. Der deutsche Bundesligist soll sich mit Schachtar Donezk auf einen Wechsel von Henrich Mchitarjan geeinigt haben. Als Ablöse sind 25 Millionen Euro im Gespräch. Der 24 Jahre alte offensive Spielmacher soll Nachfolger von Mario Götze werden. Eine Bestätigung der beiden Clubs steht noch aus.

Cavani bald in Paris?

Der Abgang aus der League 1 wird aber wohl mit einem großen Neuzugang ausgeglichen: Edinson Cavani , der Goalgetter des SSC Neapel soll direkt vor einem Wechsel zum französischen Meister Paris St. Germain stehen. PSG soll bereit sein, die von Neapel verlangten 63 Millionen Euro für den uruguayischen Nationalkicker zu zahlen. Auch PSG-Trainer Laurent Blanc hat sich bereits dazu geäußert. Er fände es toll, wenn Cavani in Zukunft Teil seines Teams wäre, so ließ Blanc verlautbaren.

Einen fixen Zugang gibt es hingegen in der englischen Premier League. Nicolas Anelka , der bislang bei Juventus kickte, hat einen Einjahresvertrag mit Option auf Verlängerung bei West Bromwich Albion unterschrieben. Es ist nach Arsenal, Liverpool, Manchester City, den Bolton Wanderers und Chelsea bereits der sechste Klub in England für den der französische Stürmer Tore erzielen will. Sein Vertrag in Turin wurde nicht verlängert, darum wechselt er ablösefrei nach Birmingham.

Chelsea und Spurs jagen Hulk

Auch nach England soll es bald den brasilianischen Nationalspieler Hulk ziehen. Der Stürmer, der derzeit bei Zenit St. Petersburg unter Vertrag ist, steht sowohl auf der Wunschliste von Chelsea als auch von Tottenham Hotspur , wie Zenit bestätigt hat. Jose Mourinho habe auch das Einverständnis von Roman Abramovich, um den Stürmer zu holen, wie der Trainer sagte. Auch die Spurs sind auf der Suche nach einer Verstärkung im Sturm. Im Wege stehen könnte einem Wechsel Hulks Gage, doch der Brasilianer hat bis jetzt einen Wechsel nicht ausgeschlossen auch wenn er nur bereit ist, an einen „besseren Ort, in ein besseres Team und in einen besseren Wettbewerb“ zu wechseln.

Der frühere italienische Fußball-Nationalspieler Luca Toni wechselt zu Serie-A-Aufsteiger Hellas Verona . Der 36-jährige Stürmer erhielt einen Einjahresvertrag, gab der Club am Freitag auf seiner Website bekannt. Toni war zuletzt für Fiorentina tätig, davor stürmte er unter anderem für Bayern München (2007-2010) und Juventus Turin (2011-12).

Rapid: Königshofer will weg

Und auch in der heimischen Liga könnte sich bald ein Transfer ereignen: Lukas Königshofer steht seit der Verpflichtung von Samuel Radlinger bei Rapid auf dem Abstellgleis und äußerte sich nun zu einem möglichen Abgang mit den Worten: „Je schneller, desto besser“. Derzeit ist der Torhüter noch mit im Trainingslager in Oberösterreich, doch die Gespräche mit anderen Vereinen seien bereits sehr weit fortgeschritten. Das präferierte Ziel von Königshofer sei das Ausland, aber auch ein Wechsel im Inland sei möglich. „Aber die Austria wird es nicht werden“, ist der einzige Hinweis, den der Keeper bislang verrät.

Kommentare