Transfers von

Der 99-Millionen-Euro-Mann

Der Wechsel von Gareth Bale zu Real wird konkreter - Schalke buhlt um Podolski

Gareth Bale © Bild: Gettyy/Dipasupil

Der Rekordtransfer von Superstar Gareth Bale von Tottenham Hotspur zu Real Madrid wird offenbar immer konkreter. Laut spanischen Medienberichten könnte der Waliser noch diese Woche bei den Madrilenen unterschreiben - für eine Ablösesumme von mindestens 99 Millionen Euro. Damit würde Bale auch den Rekord von Cristiano Ronaldo übertreffen, der 2009 für 96 Millionen von Manchester United zu Real gewechselt war.

"Die Verpflichtung von Bale steht unmittelbar bevor", titelte die spanische Sportzeitung "Marca" am Donnerstag in ihrer Online-Ausgabe. Demnach habe Tottenham das Angebot der Madrilenen akzeptiert. "Die offizielle Bestätigung ist nur noch eine Frage von Stunden." Sie könnte nach einem Testspiel von Real am Donnerstagabend in Madrid gegen Al-Sadd aus Katar bereits am Freitag erfolgen.

Bale hat zum Saisonstart bei Tottenham wegen mehrerer kleinerer Verletzungen pausiert. In englischen Medien ist aber bereits damit spekuliert worden, dass der 24-Jährige damit den Transfer nach Madrid durchboxen will. Dort ist das Trikot mit der Nummer elf vorerst nicht vergeben - sondern für Bale reserviert. Der Flügelspieler steht bei Tottenham noch bis 2016 unter Vertrag, die Transferzeit endet am 2. September.

Der neue Trainer des spanischen Fußball-Meisters FC Barcelona, Gerardo Martino, hat die Einkaufspolitik von Erzrivale Real Madrid kritisiert. Dass Real 99 Millionen Euro für Gareth Bale ausgeben wolle, sei "fast eine Respektlosigkeit", sagte Martino am Samstag. Der 24-jährige Bale, der gemäß spanischen Medienberichten in den nächsten Tagen einen Sechsjahresvertrag in Madrid unterzeichnen wird, sei allerdings "ein sehr guter Spieler".

Lukas Podolski, Arsenal London
© Getty/Mason Lukas Podolski kommt derzeit bei Arsenal über Joker-Einsätze nicht hinaus

Neu auf der Gerüchtebörse um einen Wechsel taucht der Name von Lukas Podolski auf. Der deutsche Nationalstürmer - derzeit bei Arsenal london nur Ersatzspieler - soll angeblich von Schalke 04 umworben werden. Außer Schalke will die deutsche Bild-Zeitung auch von Interesse von Galatasaray, Wolfsburg oder Tottenham erfahren haben. Die Knappen haben jedenfalls Verstärkungsbedarf. Michel Bastos wurde verkauft, Klaas-Jan Huntelaar und Jefferson Farfan sind verletzt, da gäbe es für den 28-Jährigen eine freie Stelle im linken Offensivbereich. Schalke-Manager Horst Heldt möchte diese Personalie nicht kommentieren, was ja auch bereits einen Kommentar darstellen kann.

Einen Transfer innerhalb der englischen Premier League gibt es auch zu vermelden: Der englische Internationale Scott Parker ist von Tottenham Hotspur zu Liga-Konkurrent Fulham gewechselt. Gemäß Medienberichten soll Fulham rund drei Millionen Pfund (3,52 Mio. Euro) für den 18-fachen Teamspieler überwiesen haben. Parker (32 Jahre) hatte bei den "Spurs" im Sommer seinen Stammplatz im zentralen Mittelfeld an die Neuzugänge Etienne Capoue und Paulinho verloren.

Der italienische Nationalstürmer Pablo Osvaldo wechselt von der AS Roma in die englische Premier League. Mittelständler Southampton legte für den 27-Jährigen laut Medienberichten mehr als 15 Millionen Euro auf den Tisch. Osvaldo erhielt einen Vierjahresvertrag. Der in Argentinien geborene Angreifer hat bisher neun Länderspiele für Italien bestritten.

Der Brasilianer Thiago Silva bleibt hingegen, wo er ist: Er hat seinen ursprünglich bis 2017 laufenden Vertrag beim französischen Fußball-Meister Paris St. Germain vorzeitig bis 2018 verlängert. Der 28-jährige Innenverteidiger, der sowohl bei PSG als auch im brasilianischen Nationalteam als Kapitän fungiert, war zuletzt mit dem FC Barcelona in Verbindung gebracht worden.

Der schwedische Teamstürmer Johan Elmander wechselt leihweise für ein Jahr von Galatasaray Istanbul zu Norwich City. Der 32-Jährige, der mit seiner Nationalmannschaft am 11. Oktober auf Österreich trifft, spielte bereits von 2008 bis 2011 für die Bolton Wanderers in der englischen Premier League.

Kommentare

Bin schon neugierig wann die EU auch solche Wahnsinnstaten von Großclubs zu fördern beginnt, da ja alle angeblich hoch verschuldet sind?

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