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Last-Minute-Deal der Austria?

Parits: "Nicht ausgeschlossen, dass sich noch etwas ergibt". Geht Junuzovic?

Transfermarkt - Last-Minute-Deal der Austria? © Bild: GEPA/Ort

Nach der unter Dach und Fach gebrachten Teilnahme an der Gruppenphase der Europa League könnte die Austria noch einmal auf dem Fußball-Transfermarkt aktiv werden. "Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich noch etwas ergibt", meinte Sport-Vorstand Thomas Parits. Das betrifft jedoch nicht nur Zu-, sondern auch Abgänge. Vor allem um Austrias Mittelfeldspieler Zlatko Junuzovic könnte weiter gepokert werden. Transfers können noch bis 31. August abgewickelt werden.

Zwanghaft suchen die Austrianer aber nicht mehr nach Verstärkungen. "Der Kader ist stark genug", betonte Parits. Die sogenannten englischen Wochen zeigen aber bei den Viel-Spielern der Austria langsam, aber sicher Wirkung. Die Oberschenkelverletzung von Nacer Barazite sieht Daxbacher als klares Zeichen dafür. "Schön langsam wird das Programm zur Belastung. Aber noch habe ich das Gefühl, dass die Spieler es schaffen, den Schalter umzulegen", gab Daxbacher zu Protokoll.

Daxbacher erwartet Sieg gegen Admira
Zeit zum Verschnaufen bleibt kaum, zum Feiern des Europa-League-Einzugs schon gar nicht. "Ich habe den Spielern nach dem Aufstieg gesagt, dass wir nicht einmal gedanklich feiern können", sagte Daxbacher und verwies aufs Liga-Heimspiel am Sonntag gegen die Admira. "Wir sind Favorit und die Fans erwarten einen Sieg", weiß Daxbacher, der sich als Lohn für den Europacup-Aufstieg eine volle Generali Arena wünscht.

Die Aufgabe gegen die Admira sei ganz sicher kein Selbstläufer. "Admira ist zwar Aufsteiger, hat sich aber in der Bundesliga sehr rasch zurechtgefunden. Sie treten mit einem geordneten und sehr gut funktionierendem System auf", erklärte der Austria-Chefcoach, dessen Team alle bisherigen Saison-Heimpartien national und international gewonnen hat.

"Wir haben sehr erfolgreiche Tage erlebt", meinte Parits angesichts der (mit Zittern) erreichten Europa League und des klaren Derby-Erfolges über Rapid (3:0). "Aber wir flippen nie aus, sind realistisch und sehen unsere Fehler."