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Die Ruhe nach dem Ansturm

Politik - Die Ruhe nach dem Ansturm © Bild: APA/Punz

Unsicher sitzt der kleine Junge auf der Schaukel. Mit seinen Händen umklammert er die beiden Seile zu seiner Rechten und Linken, seine Füße baumeln in der Luft. Als seine Eltern ihm einen kleinen Schubs geben, reißt er die Augen auf. Doch sobald die Vor-und Rückwärtsbewegungen der Schaukel immer größer werden, beginnt er zu lächeln. Andreas Piribauer beobachtet die Szenerie aus der Ferne, seine Arme vor dem Körper verschränkt. "Den Spielplatz samt Schaukeln, Klettergerüst und kleiner Seilbahn haben wir vergangenes Jahr eröffnet. Er kommt sehr gut an", sagt er. Piribauer ist derzeit Leiter der Bundesbetreuungsstelle Ost, offizieller Name des Flüchtlingslagers Traiskirchen.

Heute erinnert lediglich ein einziges großes Zelt auf dem Gelände des Flüchtlingslagers an die Zeiten des Ausnahmezustands. Hier findet derzeit noch die Erstversorgung von Neuankömmlingen statt. Doch auch dieses soll mit Ende März verschwinden. Bedarf gibt es nämlich längst keinen mehr. "Die Lage hat sich schon im Oktober 2015 wieder normalisiert, und aktuell sind hier nur noch 572 Personen untergebracht", sagt Andreas Piribauer.

Die ganze Geschichte zum Hotspot Traiskirchen lesen Sie in der aktuellen Printausgabe von News (Nr. 12/2017)!