Politik von

2,5 Mio. Euro Gewinn für
Traiskirchen-Betreuer-Firma

Flüchtlinge brachten privater Firma ORS Rekordgewinn

ERSTAUFNAHMESTELLE OST IN TRAISKIRCHEN © Bild: APA/Schlager

Seit 2012 ist die private Firma ORS für die Betreuung und Versorgung der Flüchtlinge in Bundeseinrichtungen zuständig, unter anderem in Traiskirchen. Weil im vergangenen Jahr die Zahl der Flüchtlinge stark stieg, hat ORS einen Rekordgewinn verbucht: 2,5 Millionen Euro. Das ist mehr als doppelt so viel, als noch 2014 (1,0 Millionen Euro). Auch der Umsatz ist enorm gestiegen: Von 23,2 Millionen (2014) auf 66,6 Millionen Euro (2015). Das geht aus dem aktuellen Jahresabschluss hervor, der News vorliegt.

ORS bekommt einen Sockelbetrag und einen Tagessatz pro Flüchtling bezahlt. Dabei ist es egal, ob Flüchtlinge in einem Haus, Zelt, oder – wie vergangenes Jahr in Traiskirchen hundertfach geschehen – am Boden schlafen, da für die Unterbringung die Politik verantwortlich ist.

Was die Verantwortlichen von ORS zu ihrem Geschäftsjahr sagen, lesen Sie ab morgen im News.

Außerdem kommt im morgen erscheinenden News Franz Schabhüttl zu Wort, der vom Innenministerium gestellte Leiter des Flüchtlingslagers. Schabhüttl erhebt schwere Vorwürfe gegen Ärzte ohne Grenzen. So habe es den von der NGO berichteten medizinischen Notstand nie gegeben. Ärzte ohne Grenzen habe „den Teufel an die Wand gemalt, um bei uns ins Geschäft zu kommen“, sagt Schabhüttl. Die NGO weist den Vorwurf „auf das allerschärfste zurück.“ Gleichzeitig sagt Schabhüttl, dass es die vielen Spenden, die etwa nach dem Aufruf der Caritas kamen, nie gebraucht hätte, weil die Versorgung mit Kleidung und Alltagsgegenständen zu jedem Zeitpunkt sichergestellt war. Ein Großteil der Spenden sei daher im Müll gelandet.

Die ganze Geschichte erscheint im aktuellen News, das ab Samstag erhältlich ist.

Kommentare

Ja für unsere Pensionisten will unsere Politik nicht einmal 0,8 Prozent Erhöhung geben aber die Asylanten dürfen uns Milliarden kosten - Politgesindel!

higgs70

Das wäre ja ohnehin nicht Sache der Privatfirmen und der Caritas sondern des Staates, nehmma ihnen halt das gute Geschäft weg und machmas selber. 2,5Mio. Euro (Profit) weniger für dasselbe Ergebnis ist ja nicht nichts.
Aber dann toben die Blauen wieder :xD

Das sich diese "Menschen" der Fa. ORS in der Früh noch in den Speigel schauen können, wiederwärtig ist ein Hilfsausdruck. Geduldet bzw. gefördert von diversen Politikern, was macht man nicht alles für Geld. Unappetitlich wirds wenn hier Steuergeld versenkt wird.

wusste man doch schon ewig, es gibt auch dokus bzgl Asyl - Industrie. Tja. Verschissen, Europa!

sanu melden

So ihr "Gut- Menschen" ich hoffe ihr habt es gelesen, eure Sachspenden sind im Müll gelandet!! "Den Müll" den Traiskirchen auf den Straßen und zu entsorgen hatte, dank euch!!! Und damit sich nicht einer die ganze Kohle in den eigenen Sack steckt, sollte das Lager Traiskirchen endlich geschlossen werden!!!

Brigitte Hackl
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Natürlich werden viele Sachspenden im Müll gelandet sein. Meist handelte es sich um gebrauchte alte Dinge (Decken, Kleidung,Taschen,usw). Manche Sachen wie z.B. Decken waren in totaler überzahl vorhanden, während Taschen und Rucksäcke wiederum zu wenig vorhanden waren. Wenn man gar nicht mehr weiß, wohin mit dem alten Zeug, dass keiner brauchen kann, wird es halt weggeworfen.

Ivoir
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Würde das nicht bedeuten, dass die Fa. ORS die freiwilligen Spenden aus der österr. Bevölkerung weggeschmissen hat, um Ihre eigenen Sachspenden unter Rechnung zu stellen?
Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung.

giuseppeverdi melden

Ein Weltwunder ist geschehen. Der Auslandsstudent kann auch noch realistisch Denken und Schlüsse ziehen!

Ivoir
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@giuseppeverdi auch wenn Sie wieder einmal das Thema verfehlt haben, das macht nichts. Sie brauchen und Sie müssen es nicht wissen.

giuseppeverdi melden

"Ivorer" wenn Sie mir sagen würden, welches Thema ich verfehlt habe, nachdem ich gar kein Thema angeschnitten, sondern Sie zum ersten aber auch zum letzten Male gelobt habe. Sie sollten in Ihrem Studium besser aufpassen damit Sie sinnerfassend lesen können. Aber heute lässt man ja Leute, die in Afrika nur die Volksschule besucht haben ohne Prüfung zum Studium zu. Sie sind das beste Beispiel dafür.

Ivoir
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@giuseppeverdi Das mit dem lesen müssen Sie noch einmal überdenken. Das Thema hieß: "2,5 Mio. Euro Gewinn für
Traiskirchen-Betreuer-Firma". Da Sie von nichts Ahnung haben, hat Ihr Lob auch in diesem Fall absolut keinen Wert.

parteilos melden

Die Mühlen unserer Politik mahlen langsam, eines bleibt die Abzocke der Steuerzahler. Die Eigentümer der ORS AG sind beim schweizerischen Finanzkapital keine Unbekannten. Über eine Holding, die OX Group, gehörte die Firma bis vor Kurzem der Private-Equity-Gesellschaft Invision mit Sitz im steuerbegünstigten Kanton Zug. Einer der Beteiligungsfonds für potente Investoren, nämlich Invision IV wurde

parteilos melden

auch in Österreich aufgelegt. Die Capital Bank, eine Tochter der Grazer Wechselseitigen AG, lud ihre Kunden dazu ein, sich mit insgesamt 20 Millionen Euro an dem Fonds zu beteiligen. „2007 und 2008 standen beständige Anlageformen hoch im Kurs. Geld in ein Unternehmen zu stecken, das im Wesentlichen vom Staat finanziert wird, war so gesehen eine sichere Bank“, heißt es dazu seitens der Capital,

parteilos melden

die großen Wert darauf legt, nicht mit Traiskirchen in Verbindung gebracht zu werden. (Quelle. Wirtschaftsblatt)
Und immer noch wird diese unehrliche Politik gewählt.

Retards melden

da hatte ich mal ein vorstellungsgepsräch - da sagte ich dann danke! Ich hab mich umentschieden und bin gegangen :) solche ungustln dort, ein wahnsinn

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