Tragischer Todesfall in USA: 12-Jähriger Bub stirbt nach rasanter Achterbahn-Fahrt

Junge hatte Herzfehler. Kein Fremdverschulden

Ein Zwölfjähriger, der vergangene Woche nach einer Achterbahnfahrt in einem Vergnügungspark im US-Staat Florida gestorben ist, hatte einen Herzfehler. Gerichtsmediziner hätten die Leiche des Buben untersucht und dabei keine Verletzung festgestellt, teilte die Justiz im Bezirk Orange in Florida am Sonntag (Ortszeit) mit.

Allerdings habe das Kind einen Herzfehler gehabt, der noch genauer zu untersuchen sei. Bis dahin werde keine Todesursache festgestellt. Der Zwölfjährige war am Donnerstag nach einer Achterbahnfahrt in einem Themenpark des Walt-Disney-Konzerns ins Krankenhaus gebracht worden und kurz darauf gestorben.

Wie der Themenpark Disney-MGM Studios in Orlando mitteilte, war das Kind mit einer Achterbahn namens "Rock'n' Roller Coaster" gefahren, die in drei Sekunden von null auf fast neunzig Stundenkilometer beschleunigt. Im April war eine 49-jährige Urlauberin aus Deutschland nach einer Runde in einem Flugsimulator in Disneys Epcot Center in Florida gestorben. Im Juni vergangenen Jahres starb ein Vierjähriger nach einer Fahrt mit demselben Fahrgeschäft; auch er hatte einen Herzfehler.
(APA/red)