Trafikanten-Demo gegen "Billig-Tschick":
Existenzsorge ohne Einfuhrbeschränkung

Protest am kärntnerisch-slowenischen Grenzübergang Grenznahe Trafiken verzeichnen hohe Umsatzeinbuße

Trafikanten aus ganz Österreich werden heute, Sonntag, um 13.00 Uhr am kärntnerisch-slowenischen Grenzübergang Lavamünd zu einer zweistündigen Demonstration erwartet. Unter dem Slogan "Wir kämpfen ums Überleben" wird dabei auf die existenzbedrohende Lage nach dem Wegfall der 25-Stück-Einfuhrbeschränkung für Zigaretten aufmerksam gemacht. Die Kärntner Wirtschaftskammer rechnet mit bis zu 500 Kundgebungsteilnehmern.

Am 17. Juli dieses Jahres ist die 25-Stück-Regelung zur abgabenfreien Zigaretteneinfuhr aus Slowenien gefallen. Seither dürfen wie aus anderen EU-Ländern bis zu vier Stangen Zigaretten - 800 Stück - abgabenfrei eingeführt werden. Bei grenznahen Trafiken wurden seither enorme Umsatzrückgänge registriert, die für viele das Aus bedeuten könnten. Die Trafikanten fordern daher die Wiedereinführung der Einfuhrbeschränkung. (apa/red)