Traditionelle Farben mit viel Aerodynamik:
Das sind die neuen Dressen des ÖFB-Teams!

Ersten Einsatz gab es im Spiel gegen England Gedenkminute für Happel bei Trikot-Präsentation

Traditionelle Farben mit viel Aerodynamik:
Das sind die neuen Dressen des ÖFB-Teams!

Kurz vor dem Testmatch im Happel-Stadion gegen England sind im Wiener "K47" die neuen Heim-Dressen der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft präsentiert worden, die in der Partie gegen das Mutterland des Fußballs ihre Premiere feiern. Mit den von ÖFB-Ausrüster Puma produzierten roten Trikots, weißen Hosen und roten Stutzen werden Andreas Ivanschitz, der die Garnitur gemeinsam mit Christian Fuchs vorführte, und seine Kollegen bei der EURO 2008 zumindest zwei Spiele bestreiten.

Das 145 Gramm leichte Leibchen ist aus zwei hoch atmungsaktiven Schichten nahtlos zusammengeschweißt und bietet angeblich aerodynamische Vorteile, seine innere Netzschicht mit kleinen Löchern soll die Feuchtigkeit binden und dadurch die Schweißbildung auf der Haut des Spielers verringern. Auf dem Trikot dominiert das österreichische Staatswappen auf der linken Brust. Dieses ist neben einer Reihe weißer Applikationen auf die rote Grundfarbe aufgesetzt. Im Vergleich zum Vorgängermodell sind die Rückennummern und Spielernamen deutlich runder aufgedruckt.

Wenn Leiberl auf Promotion-Tour gehen
Um die neuen ÖFB-Trikots einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, werden eine Woche lang in Wien an prominenten Orten und Verkehrsknotenpunkten übergroße Shirts mit Seilen an Gebäuden aufgehängt. Im Fachhandel sind die Leibchen in Kürze erhältlich. Mit den überwiegend in schwarz gehaltenen Auswärts-Dressen, die bei zumindest einer EM-Partie zum Einsatz kommen, spielten die Österreicher bereits im vergangenen Oktober beim 1:3 in Zürich gegen den EM-Partner Schweiz.

Allgegenwärtiger "Wödmasta"
Im Rahmen der Präsentation wurden Grußbotschaften unter anderem von Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und Nationalratspräsidentin Barbara Prammer eingespielt, am Ende der Veranstaltung forderte Teamchef Josef Hickersberger anlässlich des 15. Todestages von Ernst Happel zu einer Schweigeminute für den "Wödmasta" auf. "Er war einer der besten Fußballer, die Österreich je hervorgebracht hat, und der beste Trainer. Hoffentlich kommt bald wieder so einer", meinte "Hicke". (apa/red)