Touristen-Drama in Tirol: Dreijähriger Bub nach Sturz in Teich im künstlichen Tiefschlaf

Kind auf Intensivstation der Innsbrucker Uni-Klinik

Nach dem Sturz in einen Teich am Campingplatz in Ehrwald im Tiroler Bezirk Reutte hat ein dreijähriger Bub reanimiert werden können. Das Urlauberkind aus Deutschland befand sich in der Innsbrucker Universitätsklinik in künstlichem Tiefschlaf. Wie lange der Bub im Wasser lag, ist nicht bekannt. Die Angehörigen wurden von einem Krisenteam betreut.

Nach Erhebungen der Polizei wollte der Bub mit seinen Geschwistern im Alter von fünf und sieben Jahren auf den Spielplatz des Campingplatzes. Dort befinden sich auch zwei Fischteiche.

Als der Dreijährige entdeckt wurde, trieb er mit dem Kopf nach unten im Wasser. Wie lange der Bub im Wasser lag, ist unklar. An der Fundstelle beträgt die Wassertiefe etwa eineinhalb Meter.

Ein zufällig anwesender Vater von ebenfalls zwei spielenden Kindern wollte mit seinen Kindern zum Parkplatz seines Wohnmobils gehen. Plötzlich bemerkte er den leblos im Wasser mit dem Gesicht nach unten liegenden Bub. Er sprang sofort ins Wasser, zog ihn an den angrenzenden Steg und begann sofort mit Wiederbelebungsversuchen. Der Bub bedindet sich derzeit in der Intensivstation der Klinik Innsbruck. (apa)