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Österreich Tourismus mit Plus

Heimischer Tourismus startet erfolgreich in den Sommer. Schweizer stürmen Österreich

Tourismus - Österreich Tourismus mit Plus © Bild: Apa/Gindl

Die Tourismusbranche startet erfreulich in die Saison. Im Mai gab es laut Statistik Austria 6,6 Millionen Nächtigungen, was im Jahresvergleich einem Plus von 16,8 Prozent entspricht. Auch für die Sommersaison insgesamt rechnen die Touristiker mit einem Plus.

So wurde annähernd wieder das Niveau von Mai 2010 mit 6,51 Millionen Übernachtungen erreicht. Der (Wieder-)Anstieg 2012 war auch auf die Pfingstfeiertage und Christi Himmelfahrt zurückzuführen, die 2011 in den Juni gefallen waren, heuer aber in den Mai.

Schweizer stehen auf Österreich
Das größte Plus bei Übernachtungen brachten die Schweizer: Gleich um 42,2 Prozent mehr Eidgenossen nächtigten im Mai 2012 im östlichen Nachbarland als im Jahr davor - insgesamt 277.500 mal. Für die Schweizer ist Österreich ob des starken Frankens derzeit besonders günstig.

Aber auch Touristen aus Deutschland, dem wichtigsten Herkunftsmarkt der heimischen Tourismusbranche, kamen verstärkt nach Österreich. Ein Plus von 34,6 Prozent auf 2,134 Mio. Übernachtungen wurde verzeichnet. Ein Nächtigungsminus gab es nur bei Gästen aus Großbritannien (minus 4,4 Prozent) und Italien (minus 2,3 Prozent).

Solide Somemrsaison erwartet

Trotz Euro-Krise, sehen die heimischen Touristiker den entscheidenden Monaten der bereits angelaufenen Saison - Juli und August - mit einem guten Gefühl und verhaltenem Optimismus entgegen. "Wir blicken einmal nicht so negativ und angstgeschwängert in diese Sommersaison, weil auch der Mai sehr gut gebucht war", sagte der Präsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), Sepp Schellhorn, zur APA. Kostendruck und Wettbewerb hätten sich aber verschärft.

Von der Zahl der Nächtigungen her sollte der Sommer 2012 "ganz gut" werden. Jedenfalls dürfte hier das Vorjahresniveau erreicht werden, ergab ein Rundruf in der Branche. In Kärnten, der Steiermark und in Wien rechnen die Touristiker sogar mit einem. Die Stimmung und die Buchungslage sind gut.

Tirol wiederum registriert einen regelrechten Boom an Schweizer Gästen. In Österreich sind die Alpen billiger zu haben als bei den Eidgenossen daheim. Doch auch das Burgenland bekommt die verstärkte Nachfrage zu spüren: "Bei uns ist die Schweiz nach Deutschland der zweitwichtigste Auslandsmarkt", betonte Burgenland-Tourismus-Direktor Mario Baier.