Toter in Judenburg von

Wasserleiche in der Mur

30-jähriger Rechtsanwalt wurde seit Mitte Juli vermisst. Todesursache Ertrinken.

Toter in Judenburg - Wasserleiche in der Mur © Bild: BMI/Weissheimer

Grausiger Fund: Eine Wasserleiche ist in Judenburg (Bezirk Murtal) in der Mur gesichtet und von der Freiwilligen Feuerwehr Judenburg geborgen worden. Die von der Staatsanwaltschaft angeordnete Obduktion ergab, dass es sich bei dem Mann um einen 30-jährigen Rechtsanwalthandelte.

Die Identifizierung war durch einen beigebrachten Zahnstatus möglich, wie die Sicherheitsdirektion Steiermark mitteilte. Als Todesursache wurde Ertrinken angegeben. Die Polizei nahm Ermittlungen zum Unfallhergang auf. Fremdeinwirkung schloss man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus.

Mann seit Mitte Juli vermisst
Bei der identifizierten Wasserleiche handelt es sich nach Informationen von steiermark.orf.at um einen Mann aus Paal (Bezirk Murau), der bereits seit Mitte Juli vermisst wurde. Demnach wurde vermutet, dass der 30-Jährige nach einem Fest der Landjugend Einach in den hochwasserführenden Einachbach gestürzt war. Zahlreiche Suchaktionen blieben damals ohne Erfolg. Wenige Tage nach seinem Verschwinden sei seine Geldtasche an das Murufer gespült worden, so die Internetseite.

Außerdem gilt ein weiterer Mann, 48-jährig und aus dem Raum Aigen im Ennstal (Bezirk Liezen), als vermisst. Der Obersteirer war bereits vor fünf Wochen nach einem Polterabend in den hochwasserführenden Gullingbach gestürzt und ist seitdem verschwunden. Trotz mehrerer großangelegter Suchaktionen fehlt von ihm jede Spur.