Toshiba AT300SE von

Tablet "light"

Toshiba schickt die kleinere Version seines Tablet-Flaggschiffs AT300 ins Rennen

Toshiba AT300SE Tablet © Bild: Toshiba

Mit dem AT300SE schickt Toshiba ein 10-Zoll-Tablet ins Rennen, das sich als interessante Alternative zum AT300 und AT270 positioniert. Gegenüber dem hauseigenen Flaggschiff wurde hardwareseitig zwar abgespeckt und auch im Gegensatz zum kleineren AT270 kann das AT300SE nicht immer mithalten. Das Preis-/Leistungsverhätlnis und nicht zuletzt ein Android-Update auf Jelly Bean 4.1 machen es aber unterm Strich zur besten Toshiba-Wahl.

Mit einer Dicke von 10,5 Millimeter und einem Gewicht von nur 625 Gramm ist das AT300SE einen Hauch wuchtiger in den Abmessungen als das AT300. In der Praxis sind diesbezüglich aber keine wesentlichen Unterschiede oder gar Nachteile festzustellen. Das Design in Silbermetallic sorgt für einen akzeptablen Look, das Strukturmuster auf der Rückseite erleichtert einen stabilen Halt. Mit knapp 9 Stunden Akkulaufzeit geht dem AT300SE auch nicht allzu schnell die Puste aus.

Ein Überblick über die Highlights des Toshiba AT300SE

Betrachtet man weitere Hardware-Spezifikationen, so scheint auf den ersten Blick alles beim Alten: Vierkernprozessor von NVIDIA, 1 GB RAM und IPS-Display mit einer Auflösung von 1.280x800 (knapp 150 ppi) weichen nicht vom AT300 ab. Hier vermisst man lediglich das knackig scharfe AMOLED-Display des AT270. Ein wesentlicher Unterschied zeigt sich erst bei den verbauten Kameras: Hier wurde von fünf auf drei Megapixel rückseitig und von zwei auf 1,2 Megapixel frontseitig herabgestuft. Das kristallisiert sich dann auch als größte Schwäche des AT300SE heraus: Die Kamerafunktion schrammt mangels Qualität an der Grenze der Nutzlosigkeit.

Willkommenes Android-Update

Der Sprung von Android Ice Cream Sandwich auf Jelly Bean (4.1) ist definitiv ein Vorteil gegenüber dem AT300. Prinzipiell ist der tägliche Gebrauch natürlich nicht dramatisch verändert, man merkt aber trotz nahezu identischer Hardwarepower einen spürbaren Leistungssprung. Auch das überarbeitete Nutzer-Interface kommt da einer reibungslosen Bedienung sehr entgegen.

Der Zugriff auf das cloudbasierte Toshiba Places ermöglicht die komfortable Nutzung von Unterhaltungsangeboten wie beispielsweise News Services, On-Demand-Diensten sowie sozialen Netzwerken. Für den schnellen Offline-Zugriff auf private Multimedia-Bibliotheken hat Toshiba den AT300SE mit der Möglichkeit ausgestattet, über den microSD-Kartenslot mit SDHC/SDXC-Unterstützung auf bis zu 64 GB zusätzlichen externen Speicher zuzugreifen, fix verbaut sind 16 GB Flashspeicher. Verbindungen stellt der AT300SE über WLAN oder Bluetooth 3.0 bereit.

Erste Toshiba-Wahl

Unterm Strich macht das AT300SE die beste Figur unter den Toshiba-Tablets. Es ist zwar einen Tick größer und verfügt über deutlich schlechtere Kamerafunktion als das AT300. Im Vergleich zum AT270 hat es auch nicht so ein knackiges Display. Mit Android Jelly Bean an Bord und nicht zuletzt einem Straßenpreis von knapp 300 Euro kann es sich dennoch attraktiv abheben.

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