Tornado sorgt für Angst und Schrecken:
Heftiger Sturm verwüstet Nordosten Iowas

Bisher mindestens sieben Tote und fünfzig Verletzte USA: 2008 bereits rund 100 Tote durch Wirbelstürme

Tornado sorgt für Angst und Schrecken:
Heftiger Sturm verwüstet Nordosten Iowas © Bild: AP/Waterloo Courier/Putney

Ein Tornado hat im US-Bundesstaat Iowa mindestens sieben Menschenleben gefordert und schwere Verwüstungen angerichtet. Der Wirbelsturm machte Teile des Städtchens Parkersburg dem Erdboden gleich. Dutzende Häuser wurden zerstört, die Behörden sprachen von über 50 Verletzten.

Die Wucht des Tornados überraschte selbst die sturmerprobten Bewohner Iowas. "Gelegentlich gibt es einmal einen Toten (bei einem Tornado), doch wir haben ein Frühwarnsystem. Aber sieben Tote! Es ist lange Zeit her, dass es so viele Tote und Verletzte gab", sagte Behördensprecher Dave Miller.

Kind in Minnesota durch Tornado getötet
Weitere Tornados und schwere Stürme wurden aus anderen Teilen Iowas sowie aus Minnesota gemeldet. Dort starb in Hugo, einem Vorort von St. Paul, ein zwei Jahre altes Kind. Ein weiteres Kind der Familie und die Eltern wurden verletzt. "Es ist schrecklich, die Menschen hier sind sehr schockiert und verängstigt", sagte Mike Ericson von der Stadtverwaltung von St. Paul.

Bisher sind in diesem Jahr in den USA rund 100 Tote infolge von Wirbelstürmen zu beklagen - so viele wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr. Und die Tornado-Saison ist noch längst nicht vorüber. Höhepunkt ist gewöhnlich das Frühjahr und der Frühsommer. Eine weitere Häufung ist üblicherweise Ende des Herbstes zu beobachten.

(apa/red)