Auch Austro-Firmen dabei von

Top 300 Unternehmen in der EU

US-Konzerne befinden sich auf Überholspur. Vier Austro-Unternehmen vertreten.

Bohrinsel © Bild: Thinkstock/iStock

Börsenotierte Konzerne aus den USA haben ihre europäischen Rivalen im ersten Halbjahr umsatz- und gewinnmäßig deutlich abgehängt, ergab ein Bilanzzahlenvergleich der jeweils 300 größten Firmen außerhalb des Finanzsektors durch den Berater Ernst & Young. Ins Europa-Ranking schafften es heuer vier österreichische Firmen.

Die OMV kletterte von Rang 42 im ersten Halbjahr 2012 auf Platz 39. Die voestalpine rutschte fünf Plätze auf Rang 164 ab, auch der Baukonzern Strabag musste Federn lassen und erreichte nur mehr Rang 187 nach Rang 175. Neu zu den Top 300 darf sich der Maschinenbauer Andritz (Platz 290) zählen.

Aufs Podest kamen im ersten Halbjahr 2013 erneut die Energieriesen Royal Dutch Shell sowie BP, gefolgt von Volkswagen auf Platz drei. In den USA lag der Handelskonzern Wal-Mart an der Spitze, dahinter kamen Exxon Mobil und Chevron.

US-Konzerne auf Überholspur

Die USA schlugen Europa gleich in mehrerlei Hinsicht: Die Konzerne in Übersee verzeichneten nicht nur ein stärkeres Umsatzwachstum und höhere Gewinnmargen, sondern setzen auch vermehrt auf Zukunftstechnologien. "Während in Europa traditionell die Industrie und die Rohstoffkonzerne dominieren, sind in den USA zunehmend neue Leitbranchen ins Zentrum gerückt", so Gerhard Schwartz von EY Österreich in einer Aussendung. In den USA seien 33 der 300 umsatzstärksten Unternehmen aus der IT-Branche, die im ersten Halbjahr zusammen umgerechnet 323 Mrd. Euro umsetzten. Unter den europäischen Spitzenunternehmen fanden sich nur elf IT-Firmen mit einem Halbjahresumsatz von 75 Mrd. Euro.

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