Tolles Wimbledon-Debüt für Martin Fischer:
23-Jähriger zieht souverän in 2. Runde ein

Erster Sieg in höchster Kategorie im Profi-Tennis Koubek, Bammer und Meusburger ausgeschieden

Tolles Wimbledon-Debüt für Martin Fischer:
23-Jähriger zieht souverän in 2. Runde ein © Bild: GEPA/Grieves

Nach Jürgen Melzer ist auch Martin Fischer nach einem perfekten Wimbledon-Debüt in die zweite Runde eingezogen. Der 23-jährige Vorarlberger ließ von Beginn an wenig Zweifel am späteren Sieger. Fischer fertigte den Japaner Go Soeda nach 116 Minuten mit 6:4,6:3,6:1 ab und jubelte über seinen ersten Sieg in der höchsten Kategorie im Profi-Tennis.

"Ich wusste, dass ich selber gut in Form bin. Soeda war etwas schwierig einzuschätzen, weil er zuvor ganz gut auf Rasen gespielt hatte und dann doch in der letzten Quali-Runde recht glatt verloren hatte. Man weiß, dass ein Lucky Loser in der ersten Runde ein gutes Los ist", war sich Fischer nach seinem glatten Weiterkommen bewusst. "Mit dem Satz im Rücken war ich lockerer, da habe ich mich leichter getan, mein Spiel zu finden. In den nächsten beiden Sätzen konnte ich dann schnell wegziehen, das hat geholfen, gutes Tennis zu spielen."

Aufwärtstrend bestätigt
Fischer bestätigte damit seinen Aufwärtstrend, der ihn wohl in Kürze erstmals in die Top 150 der Weltrangliste führen wird. Der gebürtige Dornbirner, der schon Tennis spielt seit er drei Jahre alt war und dessen Vorbild früher Patrick Rafter war, bekommt es nun mit dem als Nummer 25 gesetzten Brasilianer Thomas Belluci zu tun.

Fischer folgte damit Jürgen Melzer in die zweite Runde. Auch er hat sich natürlich über den sensationellen Lauf Melzers in Paris bis ins Halbfinale gefreut. Mit Stefan Koubek, Sybille Bammer und Yvonne Meusburger sind am zweiten Spieltag des Rasen-Klassikers noch drei weitere Österreicher im Einzel-Einsatz.

Bammer, Koubek, Meusburger out
Der Kärntner Stefan Koubek, der als Lucky Loser ins Hauptfeld gerutscht war, musste sich dem Finnen Jarkko Nieminen mit 4:6,6:7,7:5,2:6 geschlagen geben. Die Vorarlbergerin Yvonne Meusburger war nur kurz davor Klara Zakopalova aus Tschechien mit 7:6,1:6,0:6 unterlegen. Auch Sybille Bammer musste sich gegen Roberta Vinci (ITA) in der ersten Runde mit 3:6,3:6 geschlagen geben.

(apa/red)