Tödlicher Unfall in Tirol: 67-Jähriger stürzte
von Bergwiese 250 Meter tief ab und starb

Mann bei Abstieg wohl gestolpert oder ausgerutscht Eingeflogener Notarzt konnte nur noch Tod feststellen

Ein 67-jähriger Tiroler ist auf einer Bergwiese über einen Weidezaun geklettert, ausgerutscht und 250 Meter über sehr steiles, teilweise felsdurchsetztes Wiesengelände abgestürzt. Seine Lebensgefährtin und deren zehnjähriger Neffe stiegen zu ihm ab. Der eingeflogene Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Der Mann aus dem Bezirk Reutte war mit seiner Lebensgefährtin und dem Buben von Kaisers über wegloses Gelände im Kaiserbachtal zur sogenannten Pleis aufgestiegen, um auf der Bergwiese seine Ziegen zu versorgen. Beim Abstieg gegen 13.00 Uhr wollte er vermutlich über den Zaun steigen, um einen mitgeführten Salzstein in der Nähe zu deponieren. Dabei dürfte er laut Polizei ausgerutscht oder gestolpert sein.

Er stürzte ab und kam auf einer Seehöhe von 1.645 Metern zum Liegen. Durch seine Schreie aufmerksam geworden, stiegen seine Lebensgefährtin und der Bub bis zum Unfallopfer ab. Über Handy verständigte die Frau die Rettungskräfte. Der Pensionist hatte sich schwere Schädelverletzungen zugezogen.

(apa/red)