Tödlicher Unfall in NÖ von

Bub in Fluss ertrunken

Kind wurde von Strömung der Ybbs abgetrieben - Reanimation blieb erfolglos

Tödlicher Unfall in NÖ - Bub in Fluss ertrunken © Bild: APA/OERK/Eggenberger

Bei dem am Sonntagabend in der Ybbs in Amstetten ertrunkenen Kind handelte es sich nach Angaben der Sicherheitsdirektion um einen Neunjährigen aus der Bezirksstadt im westlichen Niederösterreich. Der Bub war mit seiner Mutter im Wasser, als er von der Strömung mitgerissen wurde. Obwohl eine Zeugin sofort "144 - Notruf NÖ" alarmierte, kam jede Hilfe zu spät. Das Kind wurde erst nach etwa einer halben Stunde 50 Meter flussabwärts leblos geborgen.

Der Unfall hatte sich laut Polizei unterhalb des Wasserkraftwerkes Allersdorf ereignet. Zum Hergang hieß es, der Bub sei mehrere Meter kurz nach einer Gabelung zur Flussmitte gewatet. Dabei wurde er von der Strömung beim Kehrwasser mitgerissen.

An der Suchaktion waren nicht nur 51 Mann der Feuerwehr und die Wasserrettung Ybbs, sondern auch Badegäste beteiligt, die das Opfer schließlich auffanden. Der Notarzt des ebenfalls alarmierten Hubschraubers "Christophorus 15" konnte letztlich nur mehr den Tod des Kindes feststellen. Reanimationsmaßnahmen waren erfolglos geblieben. Die Angehörigen des Opfers mussten vom Akutteam des Landes Niederösterreich betreut werden.

Laut "144 - Notruf NÖ" zogen sich bei der Suche nach dem Neunjährigen vier Personen Unterkühlungen zu. Sie wurden ins Spital transportiert.