Tödlicher Unfall bei der "Gumball"-Rallye: Mann stirbt nach Crash mit Luxus-Rasern

Mazedonien: Illegales Straßenrennen abgebrochen Piloten querten Österreich: Mehrere Tempo-Sünder

Tödlicher Unfall bei der "Gumball"-Rallye: Mann stirbt nach Crash mit Luxus-Rasern

Die britische Luxusauto-Rallye "Gumball 3000" ist nach einem tödlichen Unfall abgesagt worden. Zwei britische Teilnehmer sind in einen Unfall in Mazedonien verwickelt gewesen, bei dem ein Auto gerammt wurde. Ein Mann aus Mazedonien starb nach dem Unfall, der sich bereits am Mittwoch ereignet hat, an einem Herzanfall.

Der 67-Jährige soll nicht an dem Rennen teilgenommen haben. Die Teilnehmer mit ihren Lamborghinis, Bugattis und Rolls-Royce-Karossen waren in England gestartet. Nach einer Fahrt von Amsterdam bis Hahn in Deutschland ging es mit einem Flugzeug nach Istanbul.

Von dort aus fuhren die Teilnehmer über Athen und Thessaloniki in Griechenland nach Tirana (Albanien) und Preßburg (Slowakei).

Das Rennen ende nun aus Rücksicht in Preßburg, sagte der verantwortliche "Gumball"-Veranstalter. Das jährlich veranstaltete Rennen hätte eigentlich in London enden sollen.

"Gumball 3000" auf Österreichs Straßen unterwegs
Zuvor ist auch Österreich noch mit dem legendären und illegalen Autorennen "beglückt" worden. Die geschwindigkeitssüchtigen Prominenten und Autoliebhaber querten auf ihrem Weg von Dubrovnik nach Preßburg die Steiermark, Niederösterreich und Burgenland.

Die Teilnehmer seien jedoch "relativ ruhig" unterwegs gewesen, teilte ein Beamter der zuständigen Landesverkehrsabteilung mit.

Zwei Rennpiloten wurden in der Steiermark allerdings vom Radar "geblitzt", schilderte der niederösterreichische Polizist Informationen aus dem benachbarten Bundesland. Auf der Südautobahn (A2) bei Hartberg seien die Autos mit etwa 160 km/h gemessen worden.

(apa/red)