Tödlicher Unfall auf der A2: Geisterfahrer frontal gegen Sattelschlepper gekracht

24-Jähriger tot: Polizei geht von Selbstmord aus Lkw-Fahrer blieb bei Horror-Crash unverletzt

Tödlicher Unfall auf der A2: Geisterfahrer frontal gegen Sattelschlepper gekracht © Bild: APA/Plutsch

Eine 28 Jahre alter Mann aus dem Bezirk Klagenfurt-Land ist bei einem Geisterfahrer-Unfall auf der Südautobahn (A2) in der Weststeiermark getötet worden. Der Mann hatte seinen Pkw in offenbar suizidaler Absicht frontal gegen einen Sattelschlepper gesteuert und dürfte sofort tot gewesen sein. Der Lkw-Lenker blieb unverletzt.

Der Unfall geschah zwischen Steinberg und Modriach im Bereich Ligist (Bezirk Voitsberg). Bei der Autobahnpolizeiinspektion Unterwald vermutete man, dass der Kärntner im Bereich des Herzogbergtunnel gewendet haben könnte und dann als Geisterfahrer auf der Richtungsfahrbahn Villach nach Graz unterwegs war. Ein Zeuge habe noch beobachtet, wie der Mann im Auto am Fahrbahnrand wartete - offenbar auf ein schweres Fahrzeug. Als der Sattelschlepper in Fahrtrichtung Villach auftauchte, beschleunigte der 24-Jährige sein Auto auf den zweiten Fahrstreifen und steuerte es dann plötzlich auf die vom Lkw-Lenker befahrene rechte Fahrbahnseite.

Durch die Wucht des Anpralles wurde der Kleinwagen auf den zweiten Fahrstreifen zurückgeschleudert. Der Geisterfahrer erlitt tödliche Verletzungen und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Ligist mit Bergescheren aus dem Wrack geschnitten werden. Der Aufprall war so heftig, dass Teile des Motorblocks auf die Fahrbahn geschleudert wurden. Der Sattelzug prallte zuerst gegen die rechte Leitschiene, schlitterte quer über die beiden Fahrstreifen und krachte schließlich gegen die linke Betonleitwand. Der 42-jährige Lkw-Lenker blieb unverletzt, erlitt aber einen Schock.

(apa/red)