Tödlicher Stromunfall bei Bauarbeiten
auf A1: 49-jähriger Arbeiter verstorben

Kranfahrzeug geriet in Hochspannungsleitung Zwei weitere Arbeiter wurden leicht verletzt

Ein tragischer Unfall hat sich in einem Baustellenbereich auf der Westautobahn in Niederösterreich ereignet: Zwischen Amstetten und Oed war ein Kranfahrzeug in eine Hochspannungsleitung geraten. Der Kranführer wurde lebensgefährlich verletzt, er verstarb trotz intensiver Reanimierungsmaßnahmen im Krankenhaus. Zwei weitere Arbeiter wurden leicht verletzt.

Nach ersten Augenzeugenberichten hatte das Schwerfahrzeug Betonleitplanken umgesetzt und streifte dabei eine quer über die Fahrbahn verlaufende 110 kV-Leitung der ÖBB. Der Kran-Arm begann nach der Berührung zu brennen.

Der 49-jährige Kranführer wurde von einem Sanitäter, der privat unterwegs gewesen war, erstversorgt. Die LEBIG alarmierte sofort vom Roten Kreuz Amstetten den Notarztwagen und einen Rettungswagen und informierte Feuerwehr und Polizei. Außerdem wurde die Stromabschaltung veranlasst.

Die eingetroffenen Rettungskräfte übernahmen die Wiederbelebungsmaßnahmen des Kranführers und versorgten die beiden anderen. Unter laufender Reanimierung durch das Notarztteam Amstetten wurde der 49-Jährige ins Mostviertelklinkum transportiert, wo er jedoch kurz nach der Einlieferung verstarb. Die beiden leichter Verletzten wurden ebenfalls ins Krankenhaus Amstetten eingeliefert.

Für die Lösch- und Aufräumarbeiten musste die A1 im Baustellenbereich für eine Stunde komplett gesperrt werden. Laut LEBIG trafen Spezialisten der ÖBB ein, um zu klären, bis wann die Hochspannungsleitung wieder in Betrieb genommen werden kann.

(apa/red)