Tödlicher Rafting-Unfall auf Saalach:
Deutscher mit Schlauchboot gekentert

Mann ist trotz einer Schwimmweste ertrunken

Trotz Schwimmweste und guter Ausrüstung ist ein 40-jähriger Mann aus Stuttgart bei einer Rafting-Fahrt auf der Saalach bei Lofer ertrunken. Eine Gruppe von sechs deutschen Freizeitsportlern war in der extrem viel Wasser führenden Saalach in ein besonders gefährliches Teilstück geraten. Der Bootsführer hatte die Fahrt daher abgebrochen und versucht, das Boot am Ufer festzumachen. Fünf Freizeitsportler waren bereits an Land, als der Sechste kurz nach 12.00 Uhr vom Boot ins Wasser fiel und sofort abgetrieben wurde.

Dem Bootsführer und den übrigen Raftern gelang es, den Verunglückten und mehrere hundert Meter unterhalb der Unfallstelle aus dem Wasser zu ziehen. Die Reanimationsversuche bleiben aber erfolglos, auch der Sprengelarzt und das Rote Kreuz konnten nicht mehr helfen, obwohl sie fast eine Dreiviertelstunde lang um das Leben des Mannes kämpften. Die Kollegen des Opfers stehen unter Schock, der Bootsführer konnte laut Polizei Lofer noch nicht im Detail befragt werden.

(apa/red)