Tödlicher Flieger-Crash: Segelflugzeug mit 79-Jährigem in Obersteiermark abgestürzt

Karlspitz-Gipfel: Pilot kam bei Aufprall ums Leben

Tödlicher Flieger-Crash: Segelflugzeug mit 79-Jährigem in Obersteiermark abgestürzt

Beim Absturz eines Segelflugzeuges in der Obersteiermark ist ein 79 Jahre alter deutscher Staatsbürger ums Leben gekommen. Das Fluggerät dürfte knapp unterhalb des Gipfels des Karlspitz in den Schladminger Tauern in unwegsamen Gelände zerschellt sein. Dies teilte die Besatzung des ÖAMTC-Rettungshubschraubers C14 auf APA-Anfrage mit. Die Ursache ist noch unklar, die Flugunfallkommission ermittelt.

Die Bezirksleitstelle der Polizei Liezen wurde von der Landeswarnzentrale alarmiert: Ein Segelflugzeug soll im Bereich des so genannten Karlspitz (2.212 Meter) im Gemeindegebiet von Kleinsölk östlich des Tales abgestürzt sein. Ein erster Erkundungsflug des am nahe gelegenen Flugplatzes Niederöblarn stationierten ÖAMTC-Rettungshubschraubers C14 bestätigte den Sachverhalt.

Nach Auskunft eines Besatzungsmitgliedes des C14 war das mit einer deutschen Kennung versehene Segelflugzeug knapp unterhalb des Karlspitz-Gipfels zerschellt. "Es war total zerstört, die Trümmer lagen herum", so das Crew-Mitglied. Der Pilot und der Rest der Maschine wurden geborgen und zum Flugplatz Niederöblarn gebracht, wo die Maschine auch gestartet war. Zur Zeit des Unglücks herrschte Sonnenschein und gutes Flugwetter, der Pilot selbst war schon mehrmals in der Gegend geflogen und hatte auch das Flugzeug ständig in Niederöblarn. (apa/red)