Fakten von

Tödliche Tigerangriffe in zwei Zoos

Wärter in Florida und El Salvador ums Leben gekommen. Besucher nicht in Gefahr

Fakten - Tödliche Tigerangriffe in zwei Zoos © Bild: APA/DPA

In Florida hat ein Tiger laut Berichten eines lokalen Fernsehsenders eine erfahrene Wärterin in einem Zoo getötet. Die Umstände des Todes waren zunächst unklar. Besucher des US-Zoos waren nicht in Gefahr. In El Salvador tötete ein weißer Tiger in einem privaten Zoo seinen Pfleger. Der Tierpfleger habe offenbar Sicherheitsvorschriften missachtet, als er am Freitag den Tiger fütterte, hieß es.

In Florida hat ein Tiger laut Berichten eines lokalen Fernsehsenders eine erfahrene Wärterin in einem Zoo getötet. Der Sender WSVN berichtete unter Berufung auf die Polizei von West Palm Beach, der Tiger sei nach dem Angriff am Freitag betäubt gemacht worden.

Die Umstände des Todes waren zunächst unklar. Besucher des Zoos waren nach Angaben einer Sprecherin nicht in Gefahr. Sie wurden aber dennoch aufgefordert, sicherheitshalber in einem Souvenirladen zu bleiben. Bei dem Tier handelte es sich um einen von vier Malaysia-Tigern des Zoos. Die Art gilt als vom Aussterben bedroht.

Weißer Tiger tötet Wärter in Privatzoo

Ein weißer Tiger hat in einem privaten Zoo in El Salvador seinen Pfleger getötet. Die Raubkatze sei entkommen, nach einigen Stunden aber wieder eingefangen worden, teilte die Polizei mit. Der Tierpfleger habe offenbar Sicherheitsvorschriften missachtet, als er am Freitag den Tiger fütterte.

Der nahe der Hauptstadt San Salvador gelegene Zoo wird von der Tierschutzorganisation Wildlife Refuge Foundation betrieben. Auf dem Gelände sind etwa hundert Tiere untergebracht, darunter Löwen, Jaguare, Nilpferde, Pumas und Füchse.

Kommentare

Gabe Hcuod

Es sollten mehr Menschen von Tieren gegessen werden. Was erwartet man eigentlich von Raubtieren die in Käfige gesperrt und Schaulustigen vorgeführt werden?

Seite 1 von 1